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Auto Illustrierte 12 2014 - Skoda Fabia

44 SCHON GEFAHREN Skoda Fabia auto-illustrierte 12|14 Meist fabelhaftMehr Platz, weniger Gewicht und volle Smartphone-Integra- tion: Skodas neuer Fabia überzeugt nahezu rundum. Text | Philipp Aeberli Fotos | Skoda Das Skoda-Erfolgsrezept klingt so einfach wie sim- pel und hat sich fraglos etab- liert: «Simply Clever!» Was mit einem Eiskratzer im Tankdeckel begann, ist inzwischen das Leitmotto einer ganzen Marke. Zahllose Netzchen und Ablagen für Smartphone, Parkscheine, Warnwesten und so weiter sind im neuen Fabia als «Simply Clever»-Alltagshelfer verbaut. Aber reicht das schon für ein cleveres Auto? Natürlich nicht. Weil sich Skoda schon im Modularen Querbaukasten be- dienen darf – vor dem nächsten VW Polo –, kommt der Fabia in der Basismotorisierung auf ein Leergewicht von knapp 1000 kg. Somit sind 3,4 l/100 km möglich. Skoda-typisch ver- nünftig. Opulenter und grosszü- giger wurden dagegen Alltags- talente eingebaut: Wie genü- gend Platz auch in der zweiten Reihe. Der Fabia wurde im Vergleich zum Vorgänger bei gleicher Länge um neun Zenti- meter breiter, was dem Innen- raum natürlich zugutekommt. Doch bei der Gestaltung der dritten Generation schien nicht nur die Vernunft zu regieren. Mehr Pepp Skoda wollte dem neuen Fabia auch eine Prise mehr Sexap- peal mit auf seinen Weg geben. Also musste das Auto 2,5 Zen- timeter flacher werden. Damit das nicht zu Lasten der Kopf- freiheit geht, wurde die Sitzpo- sition nach unten versetzt. So sitzt man auch in der zweiten Reihe für Kompaktklasse-Ver- hältnisse geräumig. Nur für Per- sonen deutlich über 1,80 Meter wird es an Kopf und Knie etwas eng. Dafür steht Fabia Nummer drei deutlich stämmiger da als sein Vorgänger. Noch wichtiger: Der Kofferraum wächst von 300 auf 330 Liter. Vor allem geht es aber ums Fahren. Also Navigation starten und los. Das gestaltet sich lei- der umständlicher als erwartet. Da bisher nur rund fünf Prozent der Kunden ein fest installiertes Navi orderten, wird es nicht mehr angeboten. Stattdessen setzt Skoda nun auf ein Mirror- Link-System, das den Smart- phone-Bildschirm aufs Auto überträgt. Durchaus clever, so spart man sich ein teures Navi und lädt stattdessen einfach eine App. Statt mühsam im Auto das Navi-Ziel einzustellen, lässt sich das schon im Fahr- stuhl zur Tiefgarage erledigen. Toll, aber... Der Anschluss an die Smart- phone-Welt hat tatsächlich sei- nen Reiz. Doch wie es so oft ist mit neuen Technologien, hat das System noch Defizite. So Fast verständlich Mit Android-Geräten funktioniert die Navigation per Smartphone.Apple- User müssen noch ein wenig warten.

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