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Auto Illustrierte 12 2014

110 auto-illustrierte 12|14 1992, als er vom Kart in den Formel-Rennsport wechselte, machte er hier im Formel Ford seine ersten Gehversuche. Auf Fässlers Spuren In der Box angekommen, er- warten uns unsere Boliden – zwei Formel Ford Van Diemen der Jahrgänge ’91 und ’92. Optimal für Schmalbrüstige, aber nichts für breite Schultern. Pffff macht es beim Einsteigen. Die ganze Luft entweicht dem Cockpit, sodass man wie fest- genagelt nur ein paar Millimeter über dem Asphalt sitzt. Flugs das Vierpunktgeschirr angelegt, bevor ich noch vom Ex-WEC- Weltmeister eine Einweisung in die Instrumente erhalte. Im Mit- telpunkt steht der riesige Dreh- zahlmesser. «Geh nicht höher als 6500 Umdrehungen», gibt er mir mit auf den Weg. «An- sonsten ganz normale H-Schal- tung mit Rückwärtsgang, den du hoffentlich nicht brauchst, und links vom Tourenzähler der Startknopf. That’s it! Wir fahren ein paar Runden, in denen du mir folgst. Auf mein Zeichen überholst du mich und fährst weiter auf der Linie, die ich dir gezeigt habe.» Spricht’s und verschwindet im Auto. «Der Formel Ford ist so einfach zu fahren wie ein überdimensionales Kart.» Filigran und eindrucksvoll Dreieckslenker und Antriebswelle sind in puncto Abmessungen auf ein Minimum beschränkt.Der Krümmer ist ein wahres Kunstwerk. MOTORSPORT Formel-Fahrschule mit Marcel Fässler In der Ruhe liegt die Kraft Der Formel Ford verlangt nach sanften Lenkbewegungen und einem runden Fahrstil. Rad-an-Rad-Duell Noch hat der Stift die Nase leicht vorn. Doch legt der Meister erst mal richtig los,hat Petersen keine Chance mehr.

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