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Auto Illustrierte 12 2014

10512|14 auto-illustrierte Version des Delta, befeuert von einem turbobewehrten Zweiliter, der in der Basis bereits 166 PS leistete. Traktion garantierte ein permanenter Allradantrieb, ba- sierend auf einem Zentraldiffe- renzial mit Visco-Sperre und einem Torsen-Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Der Delta HF 4WD war geboren. Sieg bei der ersten «Monte» Abgespeckt von 1190 auf 1130 Kilogramm und von Ab- arth in Feinarbeit und mit gehö- rig Ladedruck auf satte 265 Pferdestärken getrimmt, sorgte der 3,9 Meter lange Kraftriegel in den Farben von Martini Ra- cing bereits beim ersten WM- Einsatz für Furore. mehr Youngtimer auf www.auto-illustrierte.ch Komplett Das Instrumentarium mit zentraler Ladedruckanzeige und der Tourenzähler mit Nullstellung rechts; dazwischen Spannung,Sprit,Temperatur und Ladedruck. Vielfältig In kleinen Details unterscheiden sich die zahllosen Sondermodelle.Die schmal bauenden Karbon-Aussen- spiegel stammen aber definitiv aus einem Nachrüstprogramm. Massimo Biasion gewann 1987 die prestigeträchtige Ral- lye Monte Carlo. Mit Siegen in Portugal, Griechenland, Neu- seeland und Argentinien sowie Ehrenplätzen in Korsika und Schweden sicherte sich Lancia bereits zur Saisonhälfte den WM-Titel. Juha Kankkunen er- oberte im internen Duell mit Biasion und Markku Alén die Fahrerkrone. Um für die nächste Saison gerüstet zu sein, wurde bereits zur IAA 1987 eine Weiterent- wicklung vorgestellt: der Delta HF Integrale. Verbreiterte Rad- häuser schafften Platz für 15-Zoll-Räder auf breiterer Spur. Fahrwerk und Bremsen präsentierten sich optimiert. Mit einem grösseren Turbolader stieg die Leistung in der Serien- version auf 185 PS. Im Gruppe- A-Trimm waren es gar 280 PS, die über ein 6-Gang-Getriebe von Abarth in Szene gesetzt wurden. Erneut hatte die Kon- kurrenz nix zu melden. Marken- und Fahrer-WM 1988 und 1989 gingen an Lancia und Biasion. Drei Titel in Folge, die japani- sche Konkurrenz schöpfte Hoff- nung, dass sich der «Kohle- kasten aus Turin» nicht weiter- entwickeln liesse. Zu früh ge- freut.1989 lancierte Lancia den Integrale 16v als nächste Aus- baustufe. Mit einem neuen Zy- linderkopf und 16 Ventilen stieg die Leistung auf rund 200 PS. Das höher bauende Triebwerk machte eine gewölbte Motor- haube nötig. Die Rallye-Version leistete 295 PS und sicherte Lancia 1990 abermals die Mar- ken-WM. Den Fahrer-Titel aber erkämpfte Carlos Sainz mit ei- ner Toyota Celica. Grossalarm bei Lancia, eine weitere Steigerung musste her.

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