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Auto Illustrierte 08 2015

08|15 AUTO-ILLUSTRIERTE G eiz ist nicht geil. Schon gar nicht beim Thema Reifen. Wer billig ein- kauft, bekommt ent- sprechende Qualität. Mit möglicherweise lebensbe- drohlichen Folgen. Schnell wird damit der finanzielle Vorteil ge- genüber hochwertigen Produkten zu teuer bezahlt. Das Reifenlabel zeigt die Stär- ken eines Pneus bei Kraftstoff- effizienz, Nasshaftung sowie dem externen Rollgeräusch auf. «Mittlerweile gibt es Produkte aus Fernost, die punkto Performance oder Nässeverhalten durchaus mitteleuropäischen Standard er- reichen», sagt Thomas Salzinger, Teamleiter Fahrversuche vom deutschen TÜV-Süd. Allerdings testen die Reifenhersteller selbst: «Es ist kaum zu unterscheiden,ob das Label frei erfunden ist oder tatsächlich auf objektiv erreich- baren Werten beruht.» Finger weg von E und F! Die beste Wertung ist ein A/A-La- bel; mit E/F gekennzeichnete Rei- fen sind definitiv nicht zu emp- fehlen.Salzinger: «Letztendlich ist das Label eine Selbstzertifizierung des Herstellers. Er müsste aller- dings im Zweifel beweisen, dass der Pneu die gelabelten Werte er- reicht. Solange in Tests nicht ge- klärt ist, ob der Reifen tatsächlich gut ist, ist das Label nach wie vor mit Vorsicht zu geniessen.» Höchste Zeit für einen unab- hängigen Test.Weniger um Label- werte, denn um unterschiedliche Mischungsverhältnisse ging es beim auto-illustrierte-Reifentest gemeinsam mit dem TÜV-Süd auf dem Goodyear/Dunlop-Test- gelände von Mireval (F). Neben Trocken hatte der Asphalt eine Temperatur von fast 60, nass von 30 Grad Celsius. Jedem Test-Seat wurde eine der drei Mischungen zugeteilt. 9

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