Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Auto Illustrierte 07 2015 - Country-Version: VW Golf Alltrack

07|15 AUTO-ILLUSTRIERTE mehr zu leisten als der Country von einst. Setzte der noch auf einen All- radantrieb mit Viscokupplung, nutzt der Alltrack eine zentra- le Haldexkupplung. Zusammen mit elektronischen Sperren an Vorder- und Hinterachse nimmt er Winter, widrigen Strassenver- hältnissen und ausgefahrenen Schotterpisten den Schrecken. Nahezu das gesamte Drehmo- ment kann an die Hinterachse weitergeleitet werden. Egal ob an einem 60-prozentigen Steil- hang, wo ihn der Bergabfahras- sistent sanft einbremst, oder in Schräglage, wenn dem in der Luft hängenden Hinterrad behutsam die Kraft genommen und an die Vorderachse umgeleitet wird. Das volle Offroad-Spektrum lässt sich nach Druck auf die 4x4-Taste in der Mittelkonsole nutzen. Auf Asphalt spürt man das Wechselspiel des Allradantriebes nicht.Die gegenüber dem norma- len Kombi noch härter ausgelegte Federung gleichen neu justierte Dämpfer aus – keine Einbussen NOCH EIN VERSUCH Rund 25 Jahre nach der Country-Version schickt VW den Golf ein weiteres Mal ins Gelände – als allrad- getriebenen Alltrack. O b der auch mal ein rarer Klassiker wird? Immerhin, der Urahn des VW Golf All- track hat diesen Status erreicht. Basierend auf dem Golf II sollte der hochbeinige Country 1990 den Markt erobern. Mit Ramm- schutz, Allradantrieb, aussen angebrachtem Reserverad und 18 Zentimetern Bodenfreiheit. Wenn man so will: eine Art erstes europäisches SUV. Und damit lei- der seiner Zeit komplett voraus. Nach nicht einmal 8000 verkauf- ten Einheiten wurde Ende 1991 die Produktion eingestellt. Man suche heute mal ein Ex- emplar – schwierig.Aber die neue Gelände-Variante des aktuellen Golf wirkt so wie für die Schweiz massgeschneidert, dass sich al- lein hierzulande wohl mehr als einst insgesamt werden absetzen lassen.Die Schwestermodelle von Skoda und Seat verkaufen sich schliesslich auch nicht übel. Der auf der Variant-Plattform des aktuellen Golf basieren- de Allradler wird höhergelegt; diesmal um 20 Millimeter. Wie einst schützen Plastikprotekto- ren Radläufe und Schweller und der Unterboden trägt einen Un- terfahrschutz. Nicht nur Zierrat: Schliesslich vermag der Alltrack abseits sicheren Asphalts auch beim Langstreckenkomfort. Man meint sogar, mit einem vorder- radgetriebenen Variant unter- wegs zu sein.Von dem übernimmt der Alltrack die drei lieferbaren Turbodiesel mit 110 bis 184 PS, sowie den neu im Golf-Programm erhältlichen 1,8-Liter-Turboben- ziner mit 180 PS. Letzterer sowie der Top-Diesel werden serienmäs- sig mit Doppelkupplungsgetriebe ausgeliefert.Keine spürbaren Un- terschiede zum normalen Kom- bi – weder beim Kofferraum, der zwischen 605 und 1620 Liter La- devolumen bietet, noch bei den Platzverhältnissen. Die Preise für den Alltrack be- ginnen bei 38 910 Franken. Je nach Modell beträgt der Aufpreis zum normalen Variant so bis zu 6260 Franken. Lohnt das? Für manchen Schweizer sicher. JP ■ »Der Alltrack ist eine Art Swiss Edition der siebten Golf-Generation. Einziges Unterscheidungsmerkmal zum normalen Golf ist der 4x4-Knopf in der Mittelkonsole. Hoch das Bein: Dank Allrad- antrieb wird die Kraft auf die Vorderachse umgeleitet. VW Golf Alltrack 1.8 TSI 132 kW/180 PS • 6,6 l/100 km, 155 g/km CO2 , Effizienz E, 0–100 km/h 7,8 s, Spitze 217 km/h, Preis ab 41350 Franken • 1.6/2.0 TDI 81 kW/110 PS–135 kW/184 PS, 4,8–5,0 l/100 km, 124–132 g/km CO2 , Effizienz A/B, 0–100 km/h 12,1–7,8 s, Spitze 187–219 km, Preis ab 38350 Franken • L/B/H: 4578/1799/1515 mm, Leergewicht: ab 1470 kg, Ladevolumen: 605 bis 1620 l. 53 ginnen bei 38910 Franken. Je

Übersicht