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Auto Illustrierte 06 2015 - Grosse Klasse für die Mittelklasse: Skoda Superb

06|15 AUTO-ILLUSTRIERTE Umwelt, Komfort, Infotainment und Fahrerassistenzsystemen. Und die VW-Tochter vermittelt dabei technische und handwerk- liche Qualität. Chefdesigner Jozef Kaban ge- lang es,den Superb nicht wie eine öde Stufenheck-Limousine ausse- hen zu lassen, sondern eher wie ein viertüriges Coupé. Ohne des- sen funktionale Nachteile: Wer die Heckklappe öffnet, schaut in ei- nen gigantischen Schlund, selbst wenn die Rücksitzlehnen nicht umgeklappt sind. Ladevolumen 625 Liter; mit flachen Lehnen sol- len es 1760 Liter sein. Mehr bietet in der Klasse keiner. Dabei geht der riesige Koffer- raum nicht zu Lasten der Passa- giere. Im Fond sitzt es sich fürst- lich, die Beinfreiheit erreicht na- hezu das Niveau einer Mercedes S-Klasse. «Wir bieten doppelt so GROSSE KLASSE MITTELKLASSE Skodas neuer Superb setzt in nahezu allen Belan- gen neue Massstäbe für die Volkswagen-Tochter – und wohl auch für andere Konzernmarken. E inen Vergleichstest, den der Superb einmal nicht ge- winnt? Danach muss man schon lange suchen.Und auch vor der dritten Generation des Skoda- Topmodells kann man nur den Hut ziehen. Der neue Superb, ab Ende Juni im Handel, zeigt nicht nur beim Design, dass in Mlada Boleslav eine neue Zeitrechnung angebrochen ist. Mit seinem Vor- gänger hat der künftige Superb nur den Namen gemeinsam. Das Flaggschiff wurde vom ersten Zeichenstrich an neu konzipiert. Und Vorstandschef Winfried Vah- land behauptet: «Noch nie flossen so viele neue Technologien in die Entwicklung eines Modells ein.» DieAnsprüche der Marke liegen hoch: Mindestens Klassenbester bei Platz, Kofferraum und Funk- tionalität. Ganz oben mitfahren will man auch bei Sicherheit, fort, Geschmeidigkeit und Ruhe. Nie fuhr sich ein Skoda angeneh- mer und entspannter. Und das zu halbwegs fairen Preisen – ab 34 700 (Benziner) oder 37 600 Franken (Diesel) bei guter Aus- stattung. Die Konkurrenz dürfte es weiter schwer haben. Verglei- che werden es zeigen. MS ■ »Dieser Skoda Superb wird auch teureren Konkurrenten gefährlich. Bei Materialien und Verarbei- tung hat Skoda weiter zuge- legt. Optisch besser als im VW Passat: die Navi-Einbindung. viel Knieraum wie der nächstbeste Wettbewerber», sagt Vahland. Hinter dem Lenkrad herrscht Wohlfühl-Atmosphäre. Das Cock- pit ist aufgeräumt und über- sichtlich, Materialien und Ver- arbeitung geben keinen Anlass zur Kritik. Der Superb fühlt sich mindestens eine Klasse höher an. Skoda schickte alle bisherigen Motoren in Rente; Einzug hiel- ten moderne Benziner und Die- sel, sämtlich Vierzylinder-Turbo- Direkteinspritzer, wahlweise mit manueller Sechsgangschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe. Auch Allradantrieb wird wieder zu haben sein. Der Einstieg beginnt bei Ben- ziner und Diesel jeweils mit 150 PS.Beide haben wir auf einer ers- ten Testfahrt bewegt – und schon nach wenigen Kilometern das Entwicklungsziel gespürt: Kom- Skoda Superb 1.4 TSI R4-Turbobenziner, 1395 cm3 , 110 kW/150 PS, 250 Nm bei 1500–3000/min, 6-Gang manuell, Vorderrad • 4,8 l/100 km, 112 g/km CO2 , Effizienz k.A., 0–100 km/h 8,6 s, 220 km/h • L/B/H: 4861/1864/1468 mm, Leergewicht: ab 1375 kg, Ladevolumen: 625 bis 1760 l • Preis ab 34 700 Franken. 41 34700 (Benziner) oder 37600 34700 Franken.

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