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Auto Illustrierte 06 2015

12 AUTO-ILLUSTRIERTE 06|15 unterwegs ist, könnte ich im Ge- genzug verkraften. Doch einen grossen Nachteil bringt der Cam- per mit sich: Man muss sich die grandiose Freiheit leisten können. Klar, man bekommt auch güns- tiger eine fahrbare Schlafgele- genheit. Aber die Faszination des Wohnmobils liegt für mich eben gerade im überschwänglichen Lu- xus. Das Gefühl, in einem edlen Hotel zu sein, wann und wo ich will.Und das kostet in diesem Fall rund eine Viertelmillion Franken. Und auch hier heisst es wie bei ordentlichen Autos: Nach oben offen. Nun gut, man wird ja wohl noch träumen dürfen.Und hier ja wohl erst recht. Back to the Roots Ich gebe es zu: Leicht fiel es mir nicht, mein Plätzchen auf der Eckbank des Campers aufzuge- ben und mich im kalten Niesel- regen auf die Socken zu machen. Wirklich neidisch bin ich aber höchstens auf Aeberlis Bad und die Satellitenschüssel samt Flach- bildfernseher. Während er sich vom Fernsehprogramm berieseln lässt, ist meine einzige Unterhal- tung das Prasseln der Regentrop- fen auf dem Zeltdach.Gleichzeitig lösen das beruhigende Geräusch und der vertraute Kunststoffge- ruch Erinnerungen aus: An die Kindheit mit endlosen Sommern, an idyllische Familienurlaube oder romantischeWochenendaus- flüge. Und an Abenteuertrips mit Freunden. Egal, ob man im Lu- xus schwelgt oder nur die Basics zu Verfügung hat: Alleine macht weder das eine noch das andere wirklich Spass. Da kann auch Kollege Aeber- li beipflichten, als wir uns am nächsten Morgen zum Champag- nerfrühstück treffen – natürlich mit Bündnerfleisch. ■ Egal, ob Luxuscamper oder Iglu- Zelt, ob kühles Blondes oder Cüpli: Alleine macht der Camping-Urlaub nur halb so viel Spass, finden Aeberli und Lux. »Die Redaktoren sind sich einig: Zu Zweit ist’s doch am schönsten. AM START|LUXUSCAMPER ODER JEEP?

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