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Auto Illustrierte 03 2015

91 03|15 AUTO-ILLUSTRIERTE HALT DIE KLAPPE! Zack! Hämatom am Schienbein, Hose ver- dreckt, wenn man nicht weit weg vom Auto steht, wenn die Klappe nach oben schwingt. N eulich in den Sportferien ge- wesen, mit der ganzen Fa- milie. Inklusive Hund, des- sen kompakte Abmessungen aber eine Mitnahme auf der Rückbank erlauben. Als vor Abfahrt der Kof- ferraum des Honda Civic Tourer beladen war,blieb allerdings noch so viel Freiraum, dass wir schon vermuteten, eklatant Wichtiges vergessen zu haben. Hatten wir aber nicht.Dieser Kofferraum mit seinem riesigen Zusatzfach unter TEXT: ANDREAS FAUST FOTO: RICHARD MEINERT Gross wie ein Scheunentor: Warum man auf die Heckklappe des Honda Civic Tourer immer aufpassen sollte. Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC R4-Turbodiesel, 1597 cm³, 88 kW/120 PS, 300 Nm bei 2000/min, 6-Gang manuell, Vorderrad • Norm 3,9 l/100 km, 103 g/km CO2 , Effizienz A, Dauertest 5,5 l/100 km, Diesel, 0–100 km/h 10,5 s, 195 km/h • L/B/H: 4535/1770/1480 mm, Leergewicht: ab 1335 kg, Ladevolumen: 624 bis 1668 l • Preis ab 24200 Franken. dem Ladeboden ist einfach so opulent und geschickt geschnit- ten, dass Urlaubsgepäck, das un- serem Familien-SUV bis Oberkan- te Unterlippe stünde,hier beinahe zweimal hineinpasst. Toll. Irgendwie muss man die Kof- fer ja auch hineinbringen und da kommt die Heckklappe ins Spiel. Die reicht gefühlt bis hinunter aufs Bodenblech, sodass man ei- nen Kühlschrank einfach ins Auto hineinschieben könnte. Und da- mit ist sie so lang, dass man sich immer mit einem Rückwärts- sprung beim Öffnen in Sicherheit bringen muss; sonst schlägt man sich die Unterkante vors Schien- bein oder wischt mit der Jacke feinsäuberlich den gesammelten Winter-Streusalzschmier ab. Schwer ist sie obendrein,was ab und an ein Umgreifen erfordert. Schienbein blau, Schmier an der Jacke, Hände schwarz – aber alle Koffer sind drin. AF ■ APP-GEFAHREN W ir kennen das ja inzwi- schen schon: Bei manchen Testwagen bekommt man ein Tablet mitgeliefert; inklusi- ve bereits aufgespielter App, um alle möglichen und unmöglichen Dinge mit dem Auto anstellen zu können. Macht ja auch Sinn. Wie nervig, jedes Mal in die Garage rennen zu müssen, bloss um die Ladung der Batterie eines Elek- troautos zu überprüfen oder die Standheizung einzuschalten. Völlig neu war uns aber, dass man diese Funktion auch für ei- nen normalen Oberklasse-Kombi ordern kann. Kostet 70 Franken TEXT: JÖRG PETERSEN FOTO: RICHARD MEINERT Schade, noch kein Wetter, um vor dem Eiscafé herumzuprotzen: Denn wir können unseren BMW 5er Touring jetzt sogar fernbedienen. BMW 520d xDrive Touring 1995 cm3 , 140 kW/190 PS, 400 Nm bei 1750-2500/min, 8-Gang Automat, Allrad • Norm 5,1 l/100 km, 133 g/km CO2 , Effizienz A, Dauertest 7,5 l/100 km, 0–100 km/h 8,2 s, 220 km/h • L/B/H: 4907/1860/1462 mm, Leergewicht: ab 1915 kg, Ladevolumen: 560 bis 1670 l • Preis ab 67600 Franken. für den sogenannten Remote Service. Über eine kostenlose Smartphone-App lassen sich dann Türen öffnen und verriegeln, die Standheizung aktivieren oder Zieladressen an das Navi senden. Bloss: Nur die Installation der App dauert rund 30 Minuten.Und bis die Befehle bis in die Beton- Tiefgarage vorgedrungen sind, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Hätte man auch kurz runterlau- fen können. Und ein Zwischenstand in Sa- chen Verbrauch: Mit 7,5 l/100 km hinkt er dem Norm-Mix 1,5 Liter hinterher. Wird noch. JP ■ 2 3 4 1 6 9 8 9 0 7

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