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Auto Illustrierte 03 2015 - SPRITZTOUR – DS3, VW Scirocco R, Skoda Octavia Scout

70 AUTO-ILLUSTRIERTE 03|15 TEST|SMART FORFOUR Jörg Petersen sagt »Gegenüber dem Vorgänger hat der Smart Forfour auf alle Fälle zugelegt. Pfiffige Details und eine Serienausstattung mit zahlreichen Assistenzsystemen machen den kleinen Vierplätzer zu einem der Grossen seiner Liga. Schade nur, dass der Motor nicht ganz hält, was er verspricht. Punkto Verbrauch verdient der Einliter-Sauger jedenfalls keine Lorbeeren. Aber alternativ gäbe es ja auch noch den 0,9-Liter-Turbo. Der hätte sogar noch 19 PS mehr. die 70 PS und 91 Nm los. Für den Stadtverkehr allemal genug», stellt Eins fest.Das lang übersetzte Fünfgang-Getriebe lässt sich ohne Hakeln flugs durchschalten.«Das Doppelkupplungsgetriebe kommt leider erst im Frühjahr», weiss Zwei. «Wäre mal spannend gewe- sen, zu sehen, wie das so funktio- niert.» Hätten die Vier doch mal auf Seite 51 nachgelesen. Kein Kostverächter Raus aus der Stadt, entledigt sich der Forfour seiner akustischen Zurückhaltung. Der Einliter- Motor will mit Drehzahlen bei Laune gehalten werden, was mit häufigen Gangwech- seln verbunden ist. Erst recht bei vol- ler Be- ladung. Ab Tempo 100 dröhnt und tönt das im Heck montierte Triebwerk, als sei es direkt unter den Rücksitzen im Innenraum mon- tiert. «Na, die Schalterei wirkt sich mit Sicherheit nicht gerade positiv auf den Verbrauch aus», orakelt Drei. Er sollte recht behalten.Die an- gegebenen 4,2 Liter auf 100 Ki- lometer im Mix lassen sich trotz Stopp/Start-Automatik getrost in der Schublade «Utopien» ab- legen. Diesen Verbrauch schafft der Smart noch nicht einmal auf der Normrunde. Realität sind 5,3 l/100 km für die rund 92 Kilome- ter lange Sparrunde und 6,5 l/100 km im Mix. «Passt. Damit liegt er etwas unter dem Renault Twingo, den wir bereits im Test hatten», mag sich Vier erinnern. Doch das ist entschieden zu viel. Grösse zeigt der 3,50 Meter kur- ze Smart indes beim Fahrverhal- ten.«Hier hinten sitzt es sich nicht nur gut,sondern es lässt sich rich- tig komfortabel reisen»,stellt Vier fest. Straff genug gedämpft, weich genug gefedert – so passt das. Nummer Eins will es jetzt aber wissen und treibt das 975-Kilo- Leichtgewicht durch die Kurven. «Blöd», meckert Zwei. «Das ri- goros eingreifende ESP nimmt einem ja den ganzen Fahrspass», und macht sich sofort auf die Suche nach dem Ausschalter. Es gibt ihn nicht! Auf Nachfrage er- halten wir nur die Info, dass der elektronische Wächter nur durch die Werkstatt abgeschaltet werden kann.EinGrundmehr,warumwir auf den Motorprüfstand sowie die Beschleunigungstests für einmal verzichten müssen. Verzeihung, das würde wirklich keinen Sinn machen. Also schlagen die Vier die Fahrleistungen nach. Kein wirk- liches Sprint-As: Das Quartett nimmt die angegebenen 14,4 Se- kunden einfach mal so hin. Dafür sammelt der Smart Plus- punkte für die standfesten Brem- sen,die sehr präzise Lenkung und den Wendekreis von grossartigen 8,90 Meter. Talente, die nochmals doppelt zählen,wenn man den ty- pischerweise innerstädtischen Le- bensraum des Smart einbezieht. Fragt sich nur, ob er auch gegen die Konkurrenz aus dem – sozu- sagen – eigenen Stall bestehen kann. Smart? Twingo? ■ Clever: Durch Umklappen der Fondleh- nen und Absenken der Sitzpolster steigt das Ladevolumen von 185 auf 975 Liter. »Den Schal- ter, um das ESP abzuschalten, sucht man im For- four vergebens. Zurückhaltung. Der Einliter- Motor will mit Drehzahlen bei Laune gehalten werden, was mit gen Gangwech-häufi seln verbunden ist. Erst recht bei vol- ler Be- ladung. Ab Tempo 100 dröhnt und tönt das im Heck montierte Triebwerk, als sei es direkt unter den Rücksitzen im Innenraum mon- tiert. «Na, die Schalterei wirkt sich mit Sicherheit nicht gerade positiv auf den Verbrauch aus», fest. Straff genug gedämpft, weich genug gefedert – so passt das. verzichten müssen. Verzeihung, das würde wirklich keinen Sinn machen. Also schlagen die Vier die

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