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Auto Illustrierte 03 2015

68 AUTO-ILLUSTRIERTE 03|15 Auf den straff gepolsterten Vorder- sitzen lässt es sich komfortabel reisen. Etwas mehr Seitenhalt wür- de man sich dennoch wünschen. Übersichtlichkeit und Funktionalität werden im viel hochwertiger wirkenden Forfour-Cockpit grossgeschrieben. Einzig die Schalter für die Zusatzfunktionen sitzen zu tief. Das Kombiinstrument ist so einfach zu bedienen wie der Touchscreen- Monitor. Handys oder Papiere passen in die Schublade der Mittel- konsole und fliegen so nicht herum. TEST|SMART FORFOUR W ir haben den Re- daktor geklont. Weil es so praktisch war, dass so gleich vier gleich Grossgewach- sene mit 1,80 Meter zum Testen parat standen. Also herein in die gute Stube und macht es euch im Smart Forfour bequem. Alle vier sind begeistert vom ebenerdigen Einstieg. Nummer drei und vier freut, dass die Fondtüren fast im rechten Winkel, genauer gesagt bis zu 85 Grad, öffnen und so ei- nen bequemen Einstieg schaffen. Sofort beginnt die Herumspie- lerei; werden Hebel und Schalter gedrückt. «Alles sitzt gut erreich- bar am rechten Platz»,ist der ein- deutigeTenor der beiden vorderen Passagiere. Eine klare Bedienung garantieren ebenfalls die auf dem Lenkrad positionierten Schalter. Selbst der über der Mittelkonsole thronende 7-Zoll-Touchscreen- Monitor ist denkbar einfach zu bedienen. Nummer zwei will es genau wissen und lädt die Smart Cross App auf sein Smartphone. Sie funktioniert tadellos, weist uns ins Parkhaus, findet das Auto in einer XXL-Parkgarage wieder oder warnt vor dem Ablaufen der Parkzeit. Selbst die Menüführung ist denkbar einfach. «Gut, klar und vor allem eindeutig», stellt Nummer zwei auf dem Beifahrer- sitz fest.Da braucht es kein Hand- buch.Das Handschuhfach ist ihm aber dann doch zu klein. Denn das Manual muss umständlich per Klettverschluss am Fahrzeug- boden unterm Sitz fixiert werden. Nummer drei ist dagegen von den poppigen Farben und der Materialanmutung des Forfour begeistert.Vergessen sind die einst so hartplastischen Landschaften im Cockpit. Und für ein luftiges Ambiente sorgt ausserdem das riesige Glasdach.«Schade,dass es im Fond nur Ausstellfenster gibt», bemängelt Nummer vier.Apropos: Nummer eins trägt die zu weit hinten platzierten Schalter für die elektrischen Fensterheber, die man nur mitVerrenkungen bedie- nen kann, in sein Prüfprotokoll als Minuspunkt ein. Zur Bestuhlung. Auch hier herrscht Einigkeit. Vorne finden Eins und Zwei auf straff gepols- tertem Gestühl schnell die opti- male Sitzposition. Auch Drei und Vier können sich über fehlende Platzverhältnisse nicht beschwe- ren. Bein-, Kopf- und Schulter- freiheit sind okay.Doch was,wenn jeder noch eine Sporttasche mit auf Reisen nimmt? Dann wird es eher eng! Weil ja irgendwo auch noch der Heckmotor unterkom- men muss, stehen im Laderaum bei voller Belegung maximal 185 Liter zur Verfügung. Und das ist entschieden zu wenig für vier aus- gewachsene Lulatsche. Ergo müssten zwei der vier sich anderer Transportmittel bedie- nen.Erst dann kommt der Forfour ganz gross raus. Sind die Rücksit- ze nicht belegt, erweitert sich der Stauraum durch Umlegen der Fondlehnen von 185 auf 975 Liter. Sollen auch noch Mountainbikes transportiert werden, lassen sich die Sitzflächen der beiden Fond- sitze im Nu umdrehen und in den Fussraum versenken, sodass die Bikes gut Platz finden – allerdings mit abmontiertem Vorderrad. »Gehen vier Lange auf Reisen, wird es im Kofferraum des Smart Forfour eng.

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