Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Auto Illustrierte 03 2015 - GROSSER TEST – Smart Forfour

AUTO-ILLUSTRIERTE 03|15 64 In kaum einem Auto fühlt man sich so geborgen wie in der S-Klasse. Die Sitze bieten auf Wunsch sogar eine Hot-Stone-Massage, und selbst die Armauflage ist beheizt. Dass der Hybrid- antrieb keineswegs langweilig sein muss, verdeutlichen beide mit dicken Auspuff- Endrohren. Der Ca- yenne gewinnt 4:2. Grundsätzlich kann mit beiden Plug-in-Hybriden ein beliebig tiefer Verbrauch erzielt werden. Massgebend ist allein, wie oft der Akku geladen wird. Da dies aber nicht immer möglich ist, ist es entscheidend, dass der Fahrer die Batterieladung sinnvoll einsetzen kann. Wunschprogramm mit Strom Beide Testkandidaten bieten ne- ben einem rein elektrischen und einem Hybrid-Fahrprogramm auch die Möglichkeit, die Batte- rie während der Fahrt zu laden. Bei konstanter Autobahnfahrt ist so allerdings mit einem Mehrver- brauch von rund einem Liter pro 100 Kilometern zu rechnen. Das lohnt sich nur, wenn man unbe- dingt lautlos vorrollen möchte. Sinnvoller erscheint ein weiterer Modus, den nur der Mercedes zu bieten hat: E-Save. Damit hält das System die Batterieladung.So muss man den wertvollen Strom nicht auf der Autobahn verschen- ken, wo der Benziner effizient läuft, und kann später rein elek- trisch durch die Stadt fahren. Beim Porsche funktioniert das Batterie-Halten nur mittels Sportmodus,in dem der Verbren- ner immer aktiv ist. Im Alltag ist dies aber kaum zu empfehlen. Sind die beiden Plug-in-Hyb- ride nun echte Sparwunder, oder helfen sie vor allem der CO2-Bi- lanz der Hersteller? Das hängt voll und ganz vom Einsatzzweck ab. Wer öfter lange Strecken zu- rücklegt ist mit den jeweiligen Diesel-Modellen besser bedient. Für Kurzstreckeneinsatz mit ho- hem Stadtanteil können die Teil- zeitstromer aber sehr wohl die bessere Alternative sein. Neben dem geringen Spritverbrauch schont das Hybrid-System auch die Bremse, da oft durch Rekuperation verzögert wird. Ob es für die Kurzstreckenfahrt durch die Stadt allerdings tat- sächlich ein grosses SUV oder eine Luxuslimousine in Langver- sion sein muss? Ein Kunde kann schlussend- lich aber auch davon profitieren, dass die Hersteller diesen Antrieb fördern. Trotz der deutlich kom- plexeren Antriebstechnik sind sowohl der Cayenne S e-Hybrid als auch der S500 Hybrid in der Anschaffung keinen Rappen teu- rer als die entsprechenden Model- le mit reinem Benzinantrieb. So gesehen spendieren Porsche und Mercedes das elektrische Fahren gratis obendrauf. Mit jedem Me- ter unter Strom spart man Geld. Warum also nicht? ■ »Sinnvoller erscheint ein Modus, den nur der Mercedes bietet: E-Save. Grosse Stufe im Koffer- raum aufgrund der Bat- terie. Das wirkt in einer S-Klasse unpassend. Der Drehzahlmesser zeigt auch den Energiefluss an. Auf dem Display lässt sich der Modus wählen. VERGLEICH|MERCEDES S500|PORSCHE CAYENNE S

Übersicht