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Auto Illustrierte 03 2015 - Erste Runde im noch getarnten Audi R8

AUTO-ILLUSTRIERTE 03|15 26 PODIUM UMWELTBERICHT 2015 EIN LAND IST UNTERWEGS Der Schweizer Umweltbericht zeigt auf, wie es um Zu- stand und Entwicklung der Umwelt in der Schweiz steht. Der Verkehr erhält darin schlechte Noten. E in Kapitel des Umweltbe- richts 2015 ist demVerkehr in der Schweiz gewidmet. Von 2000 bis 2012 wurden da- für vergleichbare Daten erho- ben. In dieser Zeit hat sich das Verkehrsaufkommen, gemessen an Personenkilometern, um 16 Prozent erhöht. Die Wohnbevöl- kerung wuchs aber nur gut 11 Prozent. Wir sind also eindeutig mehr unterwegs. Öffentlicher Strassenverkehr und der Langsamverkehr legen mit 23 und 18 Prozent beträcht- lich zu; sind jedoch mit 4,2 respek- tive 7,7 Milliarden Personenkilo- metern nur Nebenschauplätze. Denn vor allem reist die Schweiz im Zug – und noch mehr auf der Strasse. Fast 92 Mrd. Kilometer legten wir 2012 auf inländischen Strassen zurück. Eindrücklich, doch wuchs der Strassenverkehr seit 2000 nur um gut 10 Prozent. Der Bahnverkehr hingegen um über 50 Prozent auf knapp 20 Mrd. Kilometer. Die Bemühungen, immer mehr Verkehr auf die Schiene umzula- »40% aller Strassenkilo- meter legen die Schweizer in der Freizeit zurück. gern, scheinen sich also auszu- zahlen. Dennoch fällt der Um- weltbericht im Kapitel Verkehr ein ernüchterndes Urteil: Zwei mal Minus. Zum einen werden die ne- gativen Umwelteinflüsse durch Lärm, Abgase und Zerschnei- dung der Landschaft angepran- gert. Zum anderen schaut der Bericht auch negativ in die Zu- kunft. Er verweist auf den star- ken Anstieg des motorisierten Privatverkehrs und erwartet kei- ne Änderung in dieser Hinsicht – trotz des verhältnismässig starken Anstieg des Bahnver- kehrs. Dafür dürften auch die Pendlerwege verantwortlich sein, die in den letzten 15 Jah- ren markant gestiegen sind. Das scheinen Herr und Frau Schweizer zu kompensieren: Die in der Freizeit zurückge- legten Distanzen wurden ten- denziell kürzer, machen aber immer noch 40 Prozent aus. Zwar verbrauchen wir dabei deutlich weniger Sprit pro 100 Kilometer; in der Gesamtbilanz

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