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Auto Illustrierte 03 2015 - Es wird sportlich: Aktuelle Modellneuheiten

12 AUTO-ILLUSTRIERTE 03|15 AM START|TAXIFAHREN IN ZÜRICH|ASTON MARTIN RAPIDE S denschaft: «Ganz vorne sind bei mir die Italiener. Aber der Aston Martin gefällt mir sehr. Auch wenn er eher schlicht wirkt. Der absolute Traum wäre ein Lambor- ghini!» Auch den gibts mit zwölf Zylindern.Insofern sorgt die kräf- tige Stimme des Briten im Tun- nel auch bei der Lambo-Verehre- rin für ein breites Grinsen. Und aussteigen am Ende der kurzen Spritztour möchte sie auch nur ungern. Eine Sitzprobe hinter dem Lenkrad tröstet. Zurück auf Start Bei der Rückkehr am Bahnhof Enge ist die Taxi-Wartereihe wie- der prall gefüllt. Für eine weitere Runde bleibt keine Zeit, denn so- wohl Aston Martin als auch Taxi- Schild müssen wieder zurück zu ihren Eigentümern.Als Abschluss wartet die Rückfahrt zum Dolder Grand auf mich. Kräftig zieht der Brite den Berg hoch, das Luxus- hotel ist die perfekte Szenerie für den eleganten Wagen. Auf dem Hof steht bereits der Transporter bereit, der den As- ton am selben Abend noch nach Hause bringt. «Schon von wei- tem habe ich gedacht, das muss er sein. Der Klang ist unverkenn- bar», meint der Spediteur. «Auf den letzten Metern musste ich das schliesslich noch etwas ge- niessen», erkläre ich mich. «Der Weg ist das Ziel», das ze- lebriert der Brite auf jedem Meter. Dennoch bleibt er sanft, zurück- haltend und sogar alltagstauglich. Selbst den Taxidienst meistert der Aston ohne Fehl und Tadel. Gibt sich als unkomplizierter und bequemer Begleiter. Nur leisten muss man sich das Vergnügen können. Aber mal ehrlich: Eigentlich ist er doch viel zu schade,um alsTaxi tagtäglich nur am Bahnhof her- umzustehen. Vielmehr sollte ein Aston Martin doch seinem Besit- zer immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Auf geschwun- genen Serpentinen, leeren Auto- bahnen, aber auch in der Stadt. Aber mit Mitfahrern geniesst es sich sogar noch besser. Allein da- für lohnt es sich, mal einen Tag lang Taxidienst zu schieben. Für diesen Genuss auch noch Fahr- preis einzuziehen – das wäre fast zu viel des Guten. ■ Vordrängeln gilt nicht: Mit ausreichend Platz, belederten Polstern und spannender Lektüre lässt es sich aber ganz lässig auf Kundschaft warten. Warum die Passantin so irritiert dreinschaut – wir wissen es nicht. Einfach ein briti- scher Sportwagen mit Taxischild. Wir könnten übrigens auch richtig parkieren. Der exotische Neuling wird in der Warte- schlange genau unter die Lupe genommen.

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