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Auto Illustrierte 01 2015 - Kia Optima

TEST Kia Optima 1.7 CRDi Text | Michael Lux Fotos | Richard Meinert Ungläubig starrt der Redak- tor auf die Verbrauchszah- len: «Der schluckt ja fast so wenig wie der Hybrid.» Gemeint ist die Dieselversion des Kia Optima. Die begnügt sich im Testschnitt mit 5,3 Litern. Der Hybrid nimmt nur 0,3 Liter we- niger auf 100 Kilometer – laut Werksangabe, wohlgemerkt. Und nicht nur das: Der 1.7 CRDi liegt bei allen Betankungen un- ter den vom Hersteller angege- benen sechs Litern. Da kann man über den etwas rauen Charme des brummigen Selbstzünders hinwegsehen. Wie effizient der Kia tatsäch- lich unterwegs sein würde, war im Test nicht abzusehen. Dass er sehr auf Sparsamkeit ge- trimmt wurde, dagegen schon. Der Motor liefert zwar ausrei- chend Durchzug, dreht aber eher mühsam hoch. Auch das Umschalten in den Sportmodus ändert da nicht viel. In Kurven greift das ESP ausserdem rela- tiv früh ein und nimmt so das Tempo heraus. Bergauf fehlen somit die Drehzahlen – der Mo- tor wirkt dann mitunter etwas angestrengt. Geht es dagegen in Serpentinen flott bergab, schiebt der Optima spürbar über die Vorderräder. Die leicht- gängige Lenkung könnte viel- leicht etwas mehr Rückmel- dung vertragen. Aber genug gemeckert, ein Sportler soll der Optima schliesslich gar nicht sein, sondern eher eine komfor- table Reiselimousine. Ein Hauch von Premium Das Cockpit des Kia mutet fast schon luxuriös an: Ledersitze und -lenkrad, Klavierlack-Optik und Chromzierelemente schmü- cken das Interieur. Auch die Ausstattung ist für die Preis- klasse sensationell: Spurhalte- und Totwinkelassistent, Tempo- mat, Navi, Klimaanlage und sogar ein Parklenkassistent fürs seitwärtige Parkieren sind schon an Bord. Die elektrischen Sitze sind nicht nur beheiz-, sondern auch belüftbar. Und selbst die Fondpassagiere dür- fen sich im Winter über eine eigene Sitzheizung freuen. All das gibt es übrigens serienmäs- sig. Nur der Sechsstufenauto- mat und die Pearl-Lackierung Schöne Linie Stufenheck muss man mögen,aber ansonsten kann sich das Design von Peter Schreyer sehen lassen. Luxuriöses Cockpit Innen punktet der Kia mit hochwertigen Materialien und umfangreicher Serienausstattung. Das SparwunderDer Kia Optima mit Turbodiesel ist fast so genügsam wie die Hybrid-Version, kostet aber 8000 Franken weniger. Die luxuriöse Serienausstattung ist ein weiteres Plus. 56 auto-illustrierte 01|15

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