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Kia Cee’d 1.0 T-GDi

DER CEE’D GUT AUS!

Kia pimpt seinen kompakten Bestseller Cee’d mit neuer Ausstattung, quirligem Dreizylinder sowie selbst entwickelter Doppelkupplung auf.

Ein bisschen ratlos stehen der Kollege und ich vor den parkierten Testwagen, die uns den Rücken zukehren: Cee’d, Pro Cee’d, GT, GT-Line – jede Modellvariante sieht wieder ein klein wenig anders aus: andere Heckschürze, Rückleuchten, Reflektoren, Endrohre. Da kann man schon durcheinanderkommen. Also der Reihe nach: Den Cee’d gibt es als Fünftürer, Kombi oder als GT. Pro Cee’d heisst hingegen der Dreitürer, der in der Schweiz allerdings ausschliesslich als GT angeboten wird. Die sportliche GT-Variante wird von einem 204 PS starken 1,6-Liter- Turbobenziner angetrieben und ist innen wie aussen optisch angeschärft. Seit dem aktuellen Facelift gibt es ausserdem ein Ausstattungspaket «GT-Line», das optische Merkmale der GT-Version wie «Ice-Cube»-Tagfahrleuchten, Doppelendrohre, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie Alu-Pedals übernimmt. Die «GT-Line» ist für alle Motorisierungen ausser für den 1,4-Liter-Benziner erhältlich.

 

Neuer Motor, neuer Automat

Die wesentlichste Änderung im Zuge der Modellpflege ist aber Kias neuer Downsizing-Dreizylinder mit Hochdruck-Direkteinspritzung und integriertem Abgaskrümmer. Der Turbobenziner spricht gut an, bringt das maximale Drehmoment schon ab 1500 Touren und surrt dabei wie eine gut geölte Nähmaschine. Die versprochene Spritzigkeit bringt er also schon mal. Ob der Verbrauch von 5,2 Litern bei sportlicher Fahrweise noch drin ist, darf aber getrost bezweifelt werden. Erfahrungsgemäss lassen sich die kleinen Downsizing-Motoren – wie etwa der Ford-Ecoboost – zwar extrem sparsam bewegen, bei entsprechendem Gasfuss schnellt der Spritverbrauch aber exponentiell nach oben. Wem es in erster Linie auf Sparsamkeit ankommt, der greift auf eine neue Antriebskombination aus dem bekannten 1.6 CRDi und einem neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zurück. Der Diesel mit präzis schaltendem Automat soll sich mit 4,2 Liter auf 100 Kilometer begnügen. Er klingt zwar etwas dumpfer als der neue Benziner, richtig laut wird es im Innenraum aber dank verbesserter Dämmung ebenfalls nicht. Optimiert wurden auch Fahrwerk und Lenkung, wobei der Cee’d nach wie vor eher komfortabel ausgelegt bleibt. Selbst sicherheitstechnisch haben die Koreaner nachgelegt: Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelassistent und ein Ausparkwarner sind neu in der Preisliste, die trotz Variantenvielfalt angenehm übersichtlich ausfällt.

Mercedes-Benz GLC 250 d 4Matic R4-Biturbo

Preis ab 22'750 Fr.
Hubraum 998 cm3
Leistung 88 kW/120 PS
Drehmoment 172 Nm bei 1500–4000/min
Getriebe/Antrieb 6-Gang manuell, Vorderrad
0 bis 100 km/h 11,1 s
Spitze 190 km/h
Norm-Mix 4,9 l/100 km
CO₂/Effizienzkat. 115 g/km CO2
Länge/Breite/Höhe 4310/1780/1470 mm
Leergewicht 1402 kg
Ladevolumen 380 bis 1318 l

Michael Lux sagt:

"Sowohl der spritzige Dreizylinder als auch die Kombination aus drehmomentstarkem Diesel und Doppelkupplungsgetriebe sind eine Bereicherung. Die minimalen optischen Änderungen sind dagegen kaum der Rede wert. Doch dafür macht sich die schicke GT-Line für 1350 Franken gut. Wer die nicht braucht, fährt für einen Basispreis von 16 000 Franken immer noch günstig."

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14 Okt 2015