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ASTON MARTIN DB9 GT

AUF EIN NEUES, MAJESTÄT

Aston Martin krönt den DB9 mit dem GT. Mehr Leistung und ein paar optische Retuschen sind seine Insignien.

Es ist Zeit, zu gehen. Und am besten auf dem Höhepunkt der Karriere, wenn es gerade am schönsten ist. Kurz vor dem wohlverdienten Ruhestand des DB9 legt Aston Martin beim Dauerläufer, der bereits seit zwölf Jahren am Markt ist, nochmals eine Schippe nach.

Eine neu programmierte Steuersoftware verleiht dem Zweitürer 30 Mehr-PS. Zugegeben, bei einem Leergewicht von rund 1,8 Tonnen nicht gerade viel. Doch man will es kaum glauben, durchaus spürbar. Mit nach wie vor 620 Nm, die bei 5500 Touren ihre volle Muskelkraft auf die Wellen drücken, kommt die Leistungskur in erster Linie dem Ansprechverhalten des V12-Saugers zugute. So reagiert er spontaner auf jede noch so kleine Änderung der Gaspedalstellung.  

Auf Basis-Niveau
Mit beeindruckend tiefem Sound macht der mittlerweile betagte Front-Mittelmotor auf sich aufmerksam und klar, dass er noch lange nicht zum alten Eisen zählt und weit entfernt von einer letzten Ölung ist. Mit 4,5 Sekunden auf Tempo 100 ist er zwar eine Zehntelsekunde schneller als die Basisversion, mit dem Top-Speed von 295 km/h jedoch gleich schnell. So spendabel waren Astons Ingenieure dann doch nicht, dass sie ihm den Schritt über die prestigeträchtige 300 km/h-Grenze gegönnt hätten.

Und genau das ist es, was in dieser Liga eigentlich zählt. Viel schneller wird der Nachfolger DB11, mit dem 2016 zu rechnen ist, wohl auch nicht sein, da er aller Voraussicht nach zunächst den Vierliter-V8 von Kooperationspartner AMG implantiert bekommt. Der DB10 aus dem neuen James- Bond-Streifen trägt bereits einige Designelemente, die ebenfalls im Newcomer verbaut werden.

Seis drum. Es lässt sich dennoch nach wie vor flott mit dem GT unterwegs sein. Die Sechsstufen- Touchtronic mit ihren feststehenden Schaltpaddels glänzt mit schnellen Schaltzeiten. Und ganz nach Lust und Laune lassen sich die adaptiven Dämpfer dreistufig nach den unterschiedlichen Bedürfnissen einstellen, ohne dass der Komfort dabei auf der Strecke bleibt. Bietet der Normal-Modus noch butterweichen Langstreckenkomfort und federt dazu sanft ein, wird das Set-up in den Stufen Sport und Track zunehmend härter nachgeschärft. Die Sportfahrer werden es geniessen. Erst recht, da das Sperrdifferenzial an der Hinterachse begrenzten Schlupf zulässt und quasi als Applaus jeder Gangwechsel vom Klappenauspuff mit einem kurzen Bollern quittiert wird.

Seine Sportlichkeit lässt sich der GT auch äusserlich ansehen. Schwarze Frontsplitter und Heckdiffusor, die optional auch in Karbon zu haben sind, graphitfarbener Sportauspuffendtopf, schwarz hinterlegte Scheinwerfer, graue Bremssättel sowie das GT-Logo auf dem Tankdeckel zieren das DB9-Paradepferd. Im Interieur sind es die mit dem GT-Logo bestickten Kopfstützen und das neue Infotainment-System aus dem Vanquish, die den GT als neues Spitzenmodell der Baureihe abheben lassen.

Aston Martin DB9 GT V12-Benziner

Preis ab noch nicht bekannt
Hubraum 5935 cm3
Leistung 402 kW/547 PS
Drehmoment 620 Nm bei 5500/min
0 bis 100 km/h 4,5 s
Spitze 295 km/h
Norm-Mix 14,3 l/100 km
CO₂/Effizienzkat. 333 g/km CO2
Länge/Breite/Höhe 4720/1875/1282 mm
Leergewicht ab 1785 kg
Ladevolumen 185 l

Jörg Petersen sagt:

"Das Beste kommt immer zum Schluss. Aston Martin hat der DB9-Baureihe mit dem GT ein würdiges Spitzenmodell für den letzten Lebensabschnitt verpasst. 30 Mehr-PS sind in dieser Leistungsklasse nicht die Welt, doch wirkt sich die technische Fitnesskur positiv auf das Ansprechverhalten des V12-Saugers aus."

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02 Okt 2015