Designerstück

Renault Austral – neuer Name, neuer Chic

Der Kompakt-SUV-Markt ist ein Gewinnbringe ohne Gleichen. Die kleinen Offroader zählen deshalb zu den wichtigsten Modellen der Hersteller. Mit dem Renault Austral lösen die Franzosen nach nur einer Generation den Kadjar ab und wagen einen Neustart mit radikal anderem Design und effizienten Technik-Ideen.

Veröffentlicht am 11.03.2022

Der Markt ist heiss unkämpft. Was früher Golf-Klasse hiess, ist nun voll in der Hand der kleinen Softroader. Jeder Hersteller hat mindestens ein entsprechendes Modell im Programm, mittlerweile fächert sich die Kategorie mit SUV-Coupés sogar noch weiter auf. Die Konkurrenz ist deshalb extrem gross. Vor allem an den Baukästen von VW und Stellantis ist kaum ein Vorbeikommen. Doch auch die Allianz von Renault und Nissan hat seit mehreren Generationen echte Bestseller im Programm.

Der Kadjar blieb nur für eine Modellgeneration im Programm. Nun muss der Kompakt-SUV Platz machen für den Renault Austral. Mit dem neuen Namen soll auch mehr Erfolg einhergehen. Dafür haben die Franzosen dem neuen Stadt-Offroader viele Talente mit auf den Weg gegeben.

Die technische Basis stammt vom Nissan Qashqai. Denn auch der Renault Austral baut auf der CMF-CD-Plattform auf. Allerdings ist er bei Design und Motorisierungen doch überraschend eigenständig.

Modernes Design im Stile des Megane mit viel LED-Kosmetik

In der Grundform des 4,50m langen SUV gibt es keine Experimente. Allerdings hat Chefdesigner Gilles Vidal den Rest des Renault Austral durchaus modern gezeichnet. Schmale LED-Bögen kommen nicht nur vorne als Scheinwerfer zum Einsatz, sondern auch am Heck. Auch der Rest ist bullig, aber nicht aufdringlich gezeichnet.

Der neue Stil in der Renault-Designsprache kommt jedenfalls gut an. So gibt es auch im Innenraum den aus dem Megane bekannten Mix aus Digital-Cockpit und echten Schaltern. Ergonomisch praktisch um den Fahrer herum gebaut präsentieren sich beide 12-Zoll-Displays und Klimabedienung. Das Infotainment ist übrigens Google Android-basiert und nutzt deren Assistant für die Sprachbedienung.

Viel Platz für fünf Passagiere und Gepäck

Besonderes Augenmerk hat Renault bei der Entwicklung des Austral auf das Platzangebot gelegt. Fünf Personen sollen ausreichend und bequem Platz finden, auch auf langen Strecken. Dazu kommt ein mindestens 500 Liter grosser Kofferraum. Bei Bedarf lässt er sich auf 1‘525 Liter erweitern.

Neben der bereits bekannten 4Control-Hinterradlenkung für einen kleinen Wendekreis gibt es weitere Fahrerassistenzsysteme. Bis zu 32 Hilfen sorgen für eine Entlastung des Fahrers und sorgen für Autonomie des Levels 2.

Hybridisierte Benziner mit bis zu 200PS

Bei den Motoren entfällt im Renault Austral künftig die Option des Dieselmotors. Es kommen ausschliesslich hybridisierte Benziner zum Einsatz. Einmal der in Kooperation mit Mercedes entwickelte 1,3-Liter-Vierzylinder, der als 140PS- und 160PS-Variante nur auf einen 12V-Micro-Hybrid-Startergenerator zurückgreift. Daneben der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 48V-Mild-Hybrid und 130PS und der Vollhybrid mit 160PS oder 200PS.

Das E-Tech-Spitzenmodell greift dabei auf eine 1,7kWh-Batterie mit 400V-Technik und einen 50kW und 205Nm starken Elektromotor zurück. Zusammen bringt er es mit den 130PS und 205Nm des Verbrenners auf 200PS und 410Nm. Die Kraft wird von einem 7-Gang-Automatikgetriebe auf die Vorderräder übertragen. Allradantrieb wird zumindest zum Modellstart noch nicht angeboten.

Preise und Marktstart des Renault Austral

Auch eine rein elektrische Variante ist derzeit noch nicht in Sicht. Auf den Markt kommt der Renault Austral im Herbst 2022. Die Preise dürften zumindest für die Einstiegsvariante leicht über denen des Kadjar liegen.

Text: ai-online-Redaktion/DF/FM
Bilder: Hersteller

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