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Fusion PSA & FCA

Die Hochzeit kann starten

Die beiden Autogiganten PSA und FCA haben die Fusion nach wochenlangen Verhandlungen einstimmig beschlossen. Damit ist der neue Autokonzern der viertgrösste weltweit.

Seit rund zwei Monaten ist die Fusion innerhalb der Branche in aller Munde, doch nun haben sich die beiden Konzerne geinigt und somit hinter Toyota, VW sowie Renault-Nissan den viertgrössten Autokonzern der Welt gegründet. Noch muss die Wettbewerbskomission der Fusion zustimmen, doch innerhalb der nächsten 12 bis 15 Monate soll die Fusion unter Dach und Fach sein. Der neue Verbund käme auf einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro und einen jährlichen Betriebsgewinn von mehr als elf Milliarden Euro – ohne die Marken der Zulieferer Magneti Marelli und Faurecia. Beschäftigt werden nach früheren Angaben des französischen Wirtschafts- und Finanzministeriums rund 400'000 Menschen rund um den Globus.

Unterschiedliche Stärken – aber auch gemeinsame Schwächen

Geplant ist eine Fusion «unter Gleichen». PSA-Chef Carlos Tavares wird demnach Vorstandsvorsitzender. Der FCA-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann übernähme diese Rolle auch in dem neuen Unternehmen. Die beiden Autokonzerne sind an unterschiedlichen Stellen stark: PSA hat Plattformen im Angebot, die bereit für die E-Mobilität sind. Ausserdem haben die Franzosen ihre Verbrennungsmotoren auf Sparsamkeit getrimmt.

Von Sparsamkeit kann bei den amerikanischen Motoren von RAM und Jeep kaum die Rede sein. Auch von E-Mobilität ist bei FCA keine Spur, ein Serienauto hat es bislang noch nicht gegeben. Dafür ist PSA in den USA nicht vertreten, was sich durch FCA einfach und bald ändern dürfte.

Wo beide Partner Aufhobedarf haben, ist der Markt in China – derzeit absatzmässig der wichtigste weltweit. Bis dato sind die beiden Hersteller dort nur ein kleiner Player.

13 Marken im Portfolio

PSA führt neben Opel die Marken Peugeot, DS und Citroën. Fiat Chrysler hat die Marken Fiat, Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, RAM, Lancia und Maserati im Angebot. Damit ist das Angebot breit aufgestellt, da sich die meisten Marken gegenseitig nicht konkurrieren.

Text: Koray Adigüzel

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18 Dez 2019