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VW Touareg

Ein Hoch auf den V8!

Zehn- und Zwölfzylinder haben ausgedient. Der V8-Selbstzünder hält Einzug – im VW Touareg. Dem Dickschiff aus dritter Generation verhilft er zu ungeahnten Kräften und macht kurzen Prozess mit dem 2,3-Tonner – und das in allen Lebenslagen.

Hoch lebe der V8 – erst recht, wenn es ein Diesel ist. Mit seinen 421 PS  und 900 Nm kommt der Biturbo im Touareg mächtig zur Sache. Und das von Anfang an. Stichwort Registeraufladung. Bis 2200 Touren arbeitet zunächst nur ein Lader und der Vierliter funktioniert gleichzeitig als Dreiventiler. Von der Zuschaltung des zweiten «Luftschauflers» bekommt der Fahrer nichts mit. Doch wird der Koloss lebendiger.Souverän marschiert er dann voran. Unterstützt wird er vom exakt schaltenden ZF-Achtgang-Automat. Und das hilft Moscht zu sparen, wie der Mix von 7,4 Litern beweist.

 

Souverän und tiefenentspannt 

Auf die Schaltwippen hinter dem Lenkrad kann man eigentlich getrost verzichten.  Erstens wird es in Sphären von 5000 Touren eher unruhig und zweitens will der Touareg gar kein Sportler sein, obgleich er mit der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden und 250 km/h Vmax gute Anlagen mitbringt.

Die gediegene und souveräne Gangart bevorzugt er indes mehr. Er scheint alle Unebenheiten der Strasse platt zu walzen. In schnell gefahrenen Kurven sorgt die Hinterachslenkung für Stabilität und Wendigkeit, während elektrisch verdrehbare Stabilisatoren die Wankbewegungen eliminieren. Und geht es dann wirklich ans Eingemachte, lässt man dem Touareg per Drehknopf 70 Millimeter mehr Bodenfreiheit zukommen, damit er sich selbst durch schwerstes Gelände wühlen kann.

Text: Jörg Petersen

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16 Okt 2019