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Aston Martin DBS Superleggera

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Aston Martin schneidet den DBS Superleggera auf. Doch wer jetzt meint, dass danach die Sportlichkeit auf der Strecke bleibt, sieht sich spätestens nach der ersten Testfahrt getäuscht.

Jetzt wirds heiss. Oder luftig? Von beidem etwas. Heiss, mit dem, was der DBS Superleggera unter der eleganten Karosserie trägt und luftig, sobald die Stoffmütze brav nach dem 14 Sekunden währenden Striptease hinter den Rücksitzen verschwunden ist. Sie lesen richtig: er hat Fondsitze und geht so als 2+2-Plätzer durch.

 

Emotionen pur

Doch der Reihe nach. Punkto Design steht das Cabrio seinem geschlossenen Bruder in nichts nach. Im Gegenteil, er gibt sogar die bessere Figur ab – offen wie geschlossen. Über den Superleggera-Schriftzug auf der niemals enden wollenden Motorhaube lässt sich streiten. Nicht aber über die eleganten Sportsitze, dessen Oberschenkelauflagen ruhig länger sein dürften. Bei so viel Luxus und Sportlichkeit treibt’s einen den Schweiss aus allen Drüsen. Zeit für eine Abkühlung. Also Motor an und ab geht’s. Der V12 faucht los. Kein AMG-Aggregat, sondern eine Eigenkonstruktion, 725 PS und 900 Nm   stark. Legen die sich ins Zeug, sprintet der Brite in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und es stellen sich einem die Nackenhaare zu Berge.  

Steifes Presswerk

Dank der flach stehenden Windschutzscheibe haut einem der Wind höchsten die Schuppen aus den Haaren. Selbst die Zweitfrisur sitzt immer noch top und der DBS klebt am Asphalt. Dank aerodynamischer Raffinessen wird die Luft effizient durch und ums Fahrzeug geleitet. Allein am Heck pressen bei Höchstgeschwindigkeit 177 Kilogramm den Briten auf die Strasse. Kein Wunder zuckt das Biest auch nicht nur einen Millimeter. Verwindungen sind überhaupt nicht auszumachen. Selbst auf schlecht geteerten Windungen bleibt der Kerl steif wie ein Brett. Höchstens der ansonsten sehr präzis arbeitende ZF-Automat kommt bei schnellen Gangwechseln über die feststehenden Schaltwippen manchmal nicht ganz nach.

Detailliertere Eindrücke zum Auto finden sich in der Ausgabe 08/19, die ab Ende Juli am Kiosk steht!

Text: Jörg Petersen

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08 Jul 2019