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Auto Shanghai

Ausblick und Weitblick

Audi AI:ME
Audi AI:ME
Audi AI:ME
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Mercedes GLB
Mercedes GLB
Mercedes GLB
Mercedes GLB
Mercedes GLB
Mercedes GLB

Mercedes zeigt in Shanghai den seriennahen Vorboten des GLB. Audi dagegen blickt mit dem autonomen AI:ME weiter in die Zukunft!

Wenn der Stau die Zeit mal wieder davonfrisst, hat Audi für die Zukunft die Lösung parat: Der kompakte AI:ME, der es auf 4,30 Meter Länge und 1,90 Meter Breite bringt. Damit kann er sich zwar nicht durch den Stau hindurch quetschen, aber mit seinem wohnlichen Interieur und den autonomen Fahrfunktionen können die Insassen die Zeit geniessen oder produktiv nutzen. Die Lehnen der Sitze sind so konzipiert, dass sich die Passagiere einfacher einander zuwenden können. Allerdings kann das Concpet Car auch konventionell im manuellen Modus bewegt werden.

Autonomes Fahren rückt etwas in die Ferne

Die Eckdaten des AI:ME lesen sich, als baute er auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) auf. Seine Abmessungen gleichen denen des in Genf präsentierten Seat El Born, der Radstand von 2,77 Meter entspricht dem aller MEB-Autos. Und auf der Hinterachse sitzt ein Synchronmotor mit 170 PS wie beim ID Neo von VW. Die Batterie hat eine Kapazität von 65 kWh. Dass der AI:ME, wenn er denn auf den Markt kommt, mit MEB-Technik fahren wird, ist aber laut Audi eher unwahrscheinlich oder wahlweise unwichtig: Die Vision zielt in die fernere Zukunft, ungefähr 2030. Und da findet der MEB dann allenfalls in zweiter Generation Verwendung. Selbst Audi-Designchef Marc Lichte meint, dass sich die Realität des autonomen Fahrens aktuell ein wenig weiter in die Zukunft verschiebt.

Mercedes GLB: SUV auf B-Klasse Basis

Mercedes schiebt zur Shanghai Motor Show 2019 die sehr seriennahe Studie eines Kompakt-SUV ins Rampenlicht. Mit einer Länge von 4,63 Meter überragt der GLB die klassische B-Klasse um stolze 21 Zentimeter und ist damit fast so lang wie ein Mercedes GLC, der allerdings auch preislich eine Klasse drüber unterwegs ist. Am deutlichsten wird das im Interieur. Natürlich schmückt sich die Studie mit erlesenen Materialien und ausgefallenen Farben, doch das serienauto wird sich im Cockpit kaum von der B-Klasse unterscheiden. Der wesentlich unterschied spielt sich ganz hinten ab: Das SUV wird es nämlich optional als 7-Sitzer geben, womit der GLB mit seiner Variabilität und Geräumigkeit ganz klar auf jene zielt, denen eine B-Klasse zu klein oder bieder sowie der GLC zu lifestylig ist. Jede Lücke muss heute gefüllt werden.

Bekannte Antriebe

Angetrieben wird der in Mexiko und China produzierte SUV von den bekannten Motoren aus Daimlers Kompaktmodellen. Den Anfang machen ein 1,5-Liter im GLB 180 d (116 PS) als Basismotor sowie der Zweiliter-Diesel im GLB 200 d mit 150 PS. Des Weiteren werkelt eine 190-PS-Version im GLB 220 d. Bei den Benzinern geht’s los mit dem 160 PS starken Vierzylinder von Renault im GLB 200; eine schwächere Version als GLB 140 folgt, die 136 PS leistet. Die Studie selbst hat einen 224 PS starken Benziner unter der Haube, der als MLB 250 zu haben sein wird. Zwei Doppelkupplungsgetriebe mit sieben oder acht Gängen stehen je nach Aggregat zur Wahl, alle Motoren werden auch mit dem Allradantrieb 4MATIC kombinierbar sein.

Weltpremiere feiert das Serienmodell an der IAA im September 2019, gegen Ende des Jahres dürfte anschliessend die Markteinführung erfolgen. Aufgrund des Grössenzuwachses wird der GLB sich preislich über der B-Klasse bewegen. Letztere kostet aktuell ab 37'200 Franken.

Text: Koray Adigüzel

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17 Apr 2019