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Seat Leon Cupra R ST

Sportliches Adieu

Sag zum Abschied leise Servus … Leise? Ganz im Gegenteil: mit Karacho. 300 PS/400 Nm im Seat Leon Cupra R ST bedürfen keiner grossen Erklärungen. Wer einen haben will, muss sich beeilen. Nur 150 Exemplare sind für die Schweiz vorgesehen.

Der Lebensweg des aktuellen Seat Leon Cupra neigt sich dem Ende zu. Bevor im Oktober die Neuauflage den Markt erobern will, haben sich die Spanier nochmals mächtig ins Zeug gelegt. Sie bieten der Sportlichkeit genug Raum – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Heisst 300 PS und 400 Nm verpackt in die Kombiversion des Leon Cupra – schön, sportlich und edel wohlgemerkt. Reichlich Echtkarbon ziert die Hülle des stolzen Matadors. Front- und Dach-spoiler, Spiegel, Seitenschweller und Diffusor tragen den edlen Werkstoff.

Spezielle 19-Zöller, Brembo-Bremsen und Sportauspuff dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Im Innern sind es unter anderem die mit Alcantara bezogenen Schalensitze, das Digital-Cockpit und die Connectivity-Box, die zum Serienpaket gehören. Bleiben optional nur noch das Servicepaket, das Panoramaschiebe-/-Ausstelldach und das Kartenmaterial fürs Navi. Doch das hat man bereits bei der Bestellung wieder drin, da Seat obendrauf noch eine Advantage-Prämie von 2500 Franken gewährt. That’s it.

 

Sportskanone mit viel Platz

Zum Wesentlichen. Und das sind die Fahrleistungen des R ST. Unbarmherzig kommt der Vierzylinder zur Sache. Ballert und bollert mal eben in 4,9 Sekunden auf Tempo 100, um danach unverdrossen den 250 km/h entgegenzufliegen. Diffsperre? Braucht er nicht. Der Allradantrieb erledigt diesen Job ganz ohne Traktionsverlust oder Schlupf gleich mit. Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von einem Kombi.

So treibt’s einem selbst auf der Rennstrecke das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Der straffe Cupra lässt
sich in die Kurven werfen und sich höchstens mal ein leichtes Wimmern der Vorderräder beim Untersteuern entlocken. Erst wenn man seinem Vordermann zu nah auffährt, meint der Bremsassistent eine Vollbremsung machen zu müssen. Und das ist dann schon heftig – vor allem, wenn man nicht darauf gefasst ist.

Text: Jörg Petersen

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10 Apr 2019