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AMAG

Jahresrückblick

Die AMAG Gruppe schliesst das herausfordernde letzte Jahr mit einem konsolidierten Umsatz von 4,6 Mia. Franken ab. Dies trotz schwierigem Marktumfeld.

2018 war für die AMAG Gruppe ein starkes Jahr. Morten Hannesbo (Bild), CEO der AMAG Group AG, betont: «Auch 2018 war die AMAG mit einigen Herausforderungen konfrontiert, unter anderem den Lieferunsicherheiten im Rahmen der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und der EA189 Dieselthematik. Im vergangenen Jahr konnte die AMAG als erstes Land weltweit melden, dass alle EA189 Dieselmotoren nachgebessert wurden.»

Einmal mehr konnte ein sehr solides Ergebnis erreicht werden. Der konsolidierte Umsatz der AMAG Gruppe beträgt 4,6 Mia. Franken. 

Veränderungen im Einzelhandelsgeschäft 

Seit dem 1. Januar 2019 gehören im Raum Nordwestschweiz neu auch fünf Betriebe der ASAG zur AMAG Automobil und Motoren AG. Gleichzeitig investiert die AMAG auch konsequent in die bisherigen Standorte. So begannen in Genf Petit-Lancy die Arbeiten für ein neues VW Center und in Thun die Sanierung des bestehenden Betriebs. Im letzten Jahr konnte ein neues VW Nutzfahrzeuge Center in Schlieren eröffnet werden und die Eröffnung der neuen AMAG Buchrain steht Ende März an. In etwa zur gleichen Zeit wird auch die AMAG Beromünster in den Räumen des Autocenter Lustenbergers eröffnet.

Die AMAG First AG eröffnete im vergangenen Frühling das erste Classic Zentrum für historische Porsche-Fahrzeuge. Damit wird der weiterwachsenden Bedeutung der historischen Fahrzeuge am Markt Rechnung getragen.

Die Auto 1 AG, die Vertretungen von Hyundai, Maserati und Bentley haben, wurde per 1. Juli 2018 in die AMAG Automobil und Motoren AG fusioniert. Gleichzeitig wurde entschieden, dass die Vertretungen für Hyundai und Maserati im Frühjahr 2019 aufgegeben werden und der Fokus auf Bentley weiter verstärkt wird. 

Digitalisierung und neue Mobilitätsformen

Die Branche ist in Veränderung. Neue Technologien, neue Mobilitätsbedürfnisse und die Digitalisierung werden das klassische Automobilgeschäft mittelfristig stark verändern. Die Sharing Economy gewinnt mehr an Aufwind, gerade bei jungen Erwachsenen. Die AMAG als Automobilhandelsunternehmen will hier eine aktive Rolle spielen, deshalb wurde Mitte 2018 das AMAG Innovation & Venture LAB gegründet. Hier werden einerseits digitale Transformationsprojekte, andererseits die AMAG Beteiligungen und Engagements in neuen Mobilitätsformen gebündelt. Erste Produkte dieses LAB’s sind bereits auf dem Markt:

  • Das sharoo-Angebot wurde um neue Produkte ergänzt und auch kommerziellen Kunden zugänglich gemacht.
  • Das Joint Venture mit der Swisscom «autoSense», dem mobilen, cleveren Fahrzeugassistenten mit App-Funktion, ist erfolgreich gestartet.
  • Zusammen mit Postauto und der SBB wurde das Mobilitätsprojekt «Kollibri» im Grossraum Brugg lanciert.

Morten Hannesbo: «Das LAB arbeitet in Zürich unabhängig und ohne Ablenkung vom Tagesgeschäft an neuen Themen. Schon nach kurzer Zeit sehen wir die ersten Früchte, was sehr erfreulich ist.»

Jahresergebnisse 2018

Im letzten Jahr erlebten viele Hersteller bei mehreren Modellen Lieferverzögerung von zum Teil einigen Monaten aufgrund der Einführung des neuen, deutlich aufwändigeren Testzyklus WLTP. Viele Fahrzeugauslieferungen mussten auf 2019 verschoben werden. Dies betraf auch die Marken der Volkswagen-Gruppe.

Gesamthaft wurden in der Schweiz im vergangenen Jahr 299’716 Personenwagen neu zugelassen (-4,6% ggü. Vorjahr). Zuoberst auf dem Siegerpodest der Modellhitparade ist zum zweiten Mal der ŠKODA OCTAVIA, gefolgt vom VW Golf und dem meistgekauften SUV der Schweiz, dem VW Tiguan. 

Die AMAG First AG schliesst das Jahr mit 1‘232 Neuzulassungen der Marke Porsche. Bentley Zug hat im letzten Jahr 21 Neuwagen verkauft. 

Die AMAG Leasing AG hat im letzten Jahr mit 54’013 Neuverträgen erneut zulegen können (+ 10,6% ggü. Vorjahr) und schliesst das Jahr 2018 erfolgreich mit total 148’223 aktiven Leasingverträgen ab (+ 5,0% ggü. Vorjahr).

Zu den Ergebnissen des Jahres 2018 meint Morten Hannesbo: «Seit Mitte 2018 fuhren wir wegen des neuen Testzyklus «auf Sicht». Eine exakte Produktionsplanung war für uns und unsere Partner schwierig. Ich bin aufgrund unseres aktuellen Auftragsbestandes und der zu erwartenden Verfügbarkeit unserer Modelle sehr zuversichtlich, dass wir 2019 wieder ein gutes Ergebnis haben werden.»

Text: Koray Adigüzel

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24 Jan 2019