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Shakedown zur Dakar 2019

Die Wüste bebt

Die auto-illustrierte schnuppert Rallye-Luft in der peruanischen Wüste: Wir begleiten die finalen Abstimmungsfahrten, das «Shakedown», des X-Raid-Teams und ihren Mini. Eine Mitfahrt mit Nani Roma, dem Dakar-Sieger von 2014, hinterliess bleibende Spuren…

Der Mini John Cooper Works Rally des deutschen X-Riad-Teams muss nicht wirklich getestet werden, denn er hat seine extrem hohe Zuverlässigkeit bereits bei zahlreichen Rallyes unter Beweis gestellt. Die Dakar gewann er insgesamt vier Mal. Trotzdem wird beim finalen Shakedown nichts dem Zufall überlassen. Ein eigens aufgebautes kleines Biwak und eine anspruchsvolle Teststrecke in der peruanischen Wüste südlich der Hauptstadt Lima dienen als Basis für letzte Tests – sowohl für den allradgetriebenen Rallye als auch den Buggy-Hecktriebler.

 

Nani Roma gibt (fast) alles

Ich ziehe Rennanzug und Integralhelm an und schlängle mich an der Seite des Spaniers Joan «Nani» Roma auf den Beifahrersitz, auf dem normalerweise Co-Pilot Alex Haro sitzt. Die Kabine ist eng, vor mir sind eine Unzahl von Bildschirmen, Schaltern und Reglern. Aber ich muss nichts machen. Für die 20-minütige Testfahrt ist alles eingestellt, und Nani kennt die Strecke.

Es geht los. Der Schub ist heftig, der Sechszylinder-BMW-Diesel rumort im Heck. Es klackert und rumort im Gebälk. Wäre der Helm nicht, die Geräuschkulisse wäre unangenehm laut. Ich kann mich mit Nani nur per Funk unterhalten. Hitze und Staub kommen dazu. Leider sieht man in der gelben Wüste fast nichts. Die Strecke ist zum Glück mit ein paar Fähnchen ausgeschildert, und man folgt einfach den bereits vorhandenen Spuren. Bei der richtigen Rallye wird die Navigation um ein Vielfaches schwieriger sein.

Die Federwege sind angesichts der starken vertikalen und horizontalen Bewegungen des Allradlers schnell ausgeschöpft. Der Helm stösst brutal gegen die Kopfstützen, weil ich auf der kurzen Strecke keinen schützenden HANS (Head and Neck Support) trage. Die Sprünge sind hingegen weniger schlimm als gedacht, der weiche Sand absorbiert den Aufprall. Auf dem Höllenritt gibt Nani Roma längst nicht alles, schliesslich darf weder dem Auto, noch dem Journalisten etwas passieren. Aber das Video spricht für sich. Nebst phantastischen Erinnerungen bleiben auch Muskelkater und blaue Flecken. Mehr Eindrücke sind in der Ausgabe 02/2019 zu lesen, die ab 25. Januar am Kiosk steht!

Text: Stefan Fritschi

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14 Jan 2019