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Porsche Cayman GT4 Clubsport

Suchtpotenzial

Porsche präsentiert den 718 Cayman GT4 Clubsport mit frei saugendem Sechszylinder-Boxer. Eine Strassenversion mit ähnlicher Motorisierung ist denkbar!

Darauf haben Fans und Hobbyrenfahrer schon lange gewartet: Ein Sechszylinder im 718 Cayman! Im rennstreckenerprobten Clubsport liefert Porsche nun endlich nach und zwar gleich in zwei Varianten: «Trackday» und «Competition». Erstere Variante ist für Hobbyrennfahrer gedacht, die Spass auf der Rennstrecke haben möchten, während das Competition-Modell für den profesionellen Einsatz gedacht ist. Wieviel Spass die Fahrmaschine generiert, zeigt das Video!

Starkes Aggregat

Zum Einsatz kommt ein vom 911 entliehenes Aggregat mi 3,8 Liter Hubraum. Der Sechszylinder-Boxer leistet 425 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 425 Newtonmeter und steht erst spät zur Verfügung, nämlich bei 6600 Umdrehungen. Da scheinen die Ingenieure in Weissach einen echten Rennmotor mit spitzer Leistungsabgabe konstruiert zu haben, das nach Drehzahlen giert. Maximal sind 7800 Touren möglich – so dürfte es die Rennstrecken-affine Stammkundschaft mögen.

Nachhaltiges Material

Der Heckflügel besteht, genau wie die Türen, aus Biofaser-Verbundwerkstoffen. Hier kommen vor allem Flachs- oder Hanffasern zum Einsatz, die in der Landwirtschaft als Abfallprodukte übrigbleiben. Klingt nachhaltig und soll hinsichtlich Gewicht und Steifigkeit ähnliche Eigenschaften haben wie Kohlefaser. Das Gewicht beträgt 1320 Kilogramm.

Die Unterschiede

Die Trackday-Variante ist quasi eine Light-Version, was sich zum Beispiel an der fixen Stoßdämpferabstimmung zeigt. Die Dämpfer des Wettbewerbsmodells sind dreifach in Zug- und zweifach in Druckstufe verstellbar. In Höhe, Sturz und Spur justierbare MacPherson-Federbeine haben aber beide, genau wie abschaltbare Regelsysteme (ABS, Traktions- und Stabilitätskontrolle). Beim Competition lässt sich ausserdem die Bremsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse verstellen. Die Sicherheitstanks fassen 80 (Trackday) oder 115 Liter (Competition).

Während der eine über einen Handfeuerlöscher verfügt, sind beim anderen eine automatische Feuerlöschanlage und das abnehmbare Lenkrad mit Verstellmöglichkeiten aus dem 911 GT3 R an Bord. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Competition-Modells ist die integrierte Lufthebeanlage für schnelle Boxenstopps. Eine Klimaanlage, Rettungsluke im Dach, FIA-zertifizierte Rettungsschlaufen und einen Pit-Speed-Limiter haben beide Varianten.

Beide Modelle sind ab sofort bestellbar, ausgeliefert wird ab Februar.

Text: Koray Adigüzel

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10 Jan 2019