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L.A. Motorshow

Deutsche Stars in Los Angeles

Fast alle deutschen Hersteller trumpfen mit grossen Neuerungen auf
Audi e-tron GT Concept
BMW 8er Cabrio
BMW 8er Cabrio
BMW X7
BMW iNext Concept
BMW iNext Concept
BMW iNext Concept
Corvette GXE
Jeep Gladiator
Kia e-Soul
Lincoln Aviator
Mazda 3
Mazda 3
Mercedes-AMG GT R Pro
Mitsubishi Concept Car
Nissan Maxima
Nissan Murano
Slingshot Polaris
Subaru Crosstrek Hybrid
Toyota Corolla Sedan Hybrid
Toyota Prius

An der letzten grossen Automesse dieses Jahres zeigen vor allem die deutschen Hersteller ihre Neuheiten. Doch auch örtliche Hersteller sorgen für manches Staunen, so beispielsweise mit einer Elektro-Corvette!

Audi e-tron GT

Audis Elektroauto-Konzept ist ein viertüriges Coupé mit der Antriebstechnik des Porsche Taycan. Optisch ist die Verwandtschaft nicht zu erkennen, bei der Leistung schon: 590 PS sollen den e-tron GT in 3,5 Sekunden auf 100 beschleunigen, eine Akkuladung ihn mehr als 400 Kilometer weit bringen. Die Batterie hat eine Kapazität von 96 kWh, was für eine WLTP-Reichweite von etwa 430 Kilometer reichen sollte. Das Interieur ist bei der Studie wenig ausgefallen und entspricht mit den drei Displays den aktuellen Audi-Cockpits. Speziell ist bei der Studie das vegane Interieur, das heisst, es wird auf Leder verzichtet. Die Studie wirkt schon sehr seriennah, im Jahr 2020 soll das Serienmodell auf den Markt kommen.

BMW 8er Cabrio

Seit November 2018 ist das neue 8er Coupé beim Händler, im März 2019 folgt das Cabrio in den gleichen Motorvarianten: M850i mit V8-Benziner und 530 PS sowie 640d mit 320 PS starkem Sechszylinder-Diesel. Ein Nackenföhn beugt einer Haldsstarre vor und das Akustikverdeck hält unliebsame Fahrgeräusche draussen.

BMW iNext

Das Konzeptauto mit riesiger, beleuchteter Niere gibt zum Glück nicht die Designrichtung der Zukunft vor, sondern ist ein Technikträger. Das SUV-Serienauto, das Ende 2020 kommen dürfte, könnte den Namen i5 tragen.
Im Zukunftskoffer des iNext stecken automatisiertes Fahren, Connectivity, Elektrifizierung und mobile Services. Das Basismodell soll 550 km weit rein elektrisch fahren, gegen Aufpreis gibt es eine leistungsfähigere Batterie mit bis zu 750 km. Die Systemleistung wird der heutiger Sechs- und Achtzylindermotoren entsprechen. Die Batteriekapazität liegt bei rund 110 kWh.

BMW X7

Der BMW X7 ist der grösste SUV der Bayern: 5,15 Meter lang, zwei Meter breit und 1,8 Meter hoch. Er ist quasi das SUV-Pendant der 7er-Limousine. Folglich kleidet BMW den Innenraum des X7 edel aus, sieben Sitze sind serienmässig, optional ist das Riesen-SUV auch als Sechssitzer mit zwei Einzelsitzen in Riehe zwei erhältlich. Dank der schieren Grösse haben selbst Erwachsene in der dritten Reihe Platz. Zum Marktstart sind zwei Diesel und ein Benziner erhältlich.

Corvette GXE

Es ist dies ein Umbau einer Corvette C7 zum Stromer. Die 1900 Kilo schwere Flunder wird dank 950 Nm Drehmoment innert 2,5 Sekunden auf 100 km/h katapultiert und ist über 350 km/h schnell. Performance ist also vorhanden, und die Reichweite? 270 Kilometer unter «normalen» Fahrbedingungen. Naja. Dann doch lieber die V8-Corvette, oder?

Jeep Gladiator

Der Gladiator ist ein Wrangler als Pick-Up. Der Jeep Wrangler Gladiator entspricht bis zur C-Säule der neuen Wrangler-Baureihe. Es wird ihn mit zwei Dachvarianten geben: Konventionell und mit Cabrio-Faltdach, das sich nach hinten zusammenrollen lässt und dann am vorderen Ende der Ladefläche verharrt. Die Windschutzscheibe kann umgelegt, die Aluminiumtüren leicht abgebaut werden. Ein stark verlängerter Hecküberhang für die Ladefläche lässt diese auf 1,5 Meter Länge anwachsen. Der Antrieb und das Fahrwerk sind selbstredend für härteste Offroad-Touren ausgelegt.

Kia e-Soul

In Europa wird der neue Soul nur noch als Elektrovariante angeboten werden. Die würfelförmige Form ist geblieben, schlanke Scheinwerfer blicken in die Welt. Der Antrieb ist derselbe des SUVs e-Niro, das heisst, 150 kW Leistung und eine 64 kWh-Batterie. Eine Reichweiten-Angabe ist mangels WLTP-Homologierung noch ausstehend, der e-Niro kommt auf 485 Kilometer.

Mazda 3

Der neue Mazda 3 wirkt glatt geschliffen und wie aus einem Guss. Besonders markant ist die breite C-Säule. Die Limousine wird in der Schweiz voraussichtlich nicht angeboten werden. Eine Weltneuheit ist der Skyactiv-X genannte Benziner, der durch Kompression zündet, ermöglicht durch eine sehr hohen Verdichtung. Damit soll die Effizienz des Motors, der 180 PS leistet, gesteigert werden. Ausserdem ist der Mazda 3 in der neuen Generation erstmals mit Allradantrieb erhältlich.

Mercedes-AMG GT Facelift

Der Sportwagen aus Affalterbach wird leicht modifiziert. Das Cockpit wird moderner gestaltet, zudem wurde am Fahrwerk zu Gunsten der Performance gefeilt. Als besonderes Highlight kommt der GT R als sogenannte Pro Variante, die komplett auf den Rundstrecken-Einsatz getrimmt ist. Die Leistungsspanne der AMG GT Famielie reicht von 476 bis 585 PS.

Toyota Prius

Der Hybrid-Bestseller aus dem Hause Toyota wurde überarbeitet und wirkt optisch nun weniger exzentrisch. Die Front des leicht überarbeiteten Prius zieren nun schlanke neue Scheinwerfer. Auch die Rückleuchten wurden neu gestaltet und ziehen sich nicht mehr bis fast an die Räder runter. Für den US-Markt bietet Toyota zudem optional ein AWD-e-System an, das den Prius temporär zum Allradler macht. Dazu trägt der Prius einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse. Gedacht ist das System als Anfahrhilfe auf rutschigem Terrain, daher unterstützt der Heckantrieb auch nur bis zu einem Tempo von zehn km/h.

Text: Koray Adigüzel

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29 Nov 2018