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RallyCross-WM

Nur Fliegen ist schöner

Die RallyCross-WM ist Motorsport zum Anfassen. Da wird nichts ab- oder weggesperrt – auch nicht die Stars.Im Gegenteil: Die Fahrer stellen sich dem Publikum!

Zelte statt Motorhomes, Hotdogs statt Kaviar, Budweiser statt Champagner und Fahrer, die sich vor den Fans nicht verstecken. In der Formel 1, Rallye-WM oder DTM unvorstellbar. Schon gar nicht, wenn die Serie auf FIA-WM-Niveau abgehalten wird. Doch in der RallyCross-WM ist alles möglich. Die Fahrer suchen sogar die Nähe zum Publikum. 

Historische Serie

Als Kombination aus Rallye und Sprintrennen wurde RallyCross 1967 in England ins Leben gerufen. Quasi als Lückenfüller im TV, falls es regnen sollte und das Pferderennen den Wetterkapriolen zum Opfer fiel. Es war eine Frage der Zeit, bis man die Serie auch auf dem europäischen Festland für sich entdeckte. Die Skandinavier machten sie salonfähig. VW-Käfer mit 300 PS starken Porsche-Motoren und Ford Escorts mit BMW-Motoren aus der Formel 2 wurden eingesetzt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen.

Und heute? Heute fegen sie mit Boliden um die bis zu 1,2 Kilometer langen Pisten – 60 Prozent auf Asphalt und 40 Prozent Schotter. 800 Meter sind es nur in Austin/Texas. «Der Circuit ist ein Micky-Maus-Kurs. Einmal Luft holen, und du bist wieder ander Ziellinie, das ist viel zu kurz. Und das im Land der unbegrenzten Möglichkeiten», so Matthias Ekström, RallyCross-Weltmeister von 2016.  

Keine Nasenbohrer

Und die Boliden? Es sind hochgezüchtete, nur 1300 Kilogramm leichte und bis zu 600 PS starke Kompakte vom Schlage eines Audi A1, Peugeot 208, VW Polo oder Hyundai i20, mit denen sich die Piloten duellieren. Weitere Details der Rennserie sind der Ausgabe 11/19, ab Ende Oktober am Kiosk zu entnehmen. Und wie so ein Rennen abläuft, zeigen wir hier im Video!

 

Text: Jörg Petersen

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22 Okt 2018