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Mazda CX-3

Elegante Feinheit

Mazda hat seinem CX-3 ein Update verpasst. Kleine, aber doch recht auffällige und effiziente Änderungen lassen das Kompakt-SUV fit ins neue Modelljahr gehen und erweitern das Fahrvergnügen.

Mazda hört auf seine Kunden. Brav und ohne zu murren setzten sie das Feedback der bestehenden CX-3-Klientel um. Augenscheinlichste Änderung ist der dank stärkeren Chromstreben wuchtiger und bulliger gewordene Kühlergrill. Am Heck lassen sich dezente Änderungen an den Rückleuchten und Verzierungen feststellen. Ein neues Felgendesign und die Metallicfarbe Soul Red Crystal runden das modifizierte Outfit ab.

 

Im Interieur kommt jetzt eine neue elektrische Parkbremse zum Einsatz. Das schafft Platz für eine grössere und gleichzeitig neue Mittelkonsole sowie Raum für die Cupholder. Und auch die Fondpassagiere profitieren ab der Ausstattungsvariante Ambition von einer ausklappbaren Mittelarmlehne, in der sie ihre Cups abstellen können. Für Ruhe im Innern soll eine bessere Dämmung sorgen.

Mehr Power für den Diesel

Aggregateseitig stehen zwei Benziner mit je 121 oder 150 PS sowie ein 115-PS-Diesel im Angebot – wahlweise mit Sechsgang-Handschaltung oder -Wandlerautomat. Dank erhöhtem Einspritzdruck, Mehrlochinjektoren, Mehrfacheinspritzung, überarbeiteten Kolben, verringerten Reibungsverlusten und verbessertem Kühlsystem erreichten die Benziner die Euro 6d-Temp. Auf erster Testfahrt hinterliess der grosse Benziner einen guten Eindruck. Obgleich er mit einer kleinen Anfahrschwäche zu kämpfen hat, hat er danach keine Mühe, das rund 1500 Kilogramm schwere SUV in Schwung zu halten. 

Stärker als man dankt

Mit dem Diesel kann man ebenfalls nichts verkehrt machen. Dank der Hubraumerweiterung um 300 auf 1759 Kubikzentimeter steigt bei unverändertem Drehmoment dessen Leistung auf 115 PS an. Zugegeben, von der Papierform her ist das nicht gerade der Burner, doch einmal im Fahrbetrieb erlebt, weiss auch er mit Laufruhe und Spontaneität zu überzeugen, während die Benziner mit Drehzahlen bei Laune gehalten werden wollen.

Aufwertung der Assistenten

Beiden Motoren gemein: Bis auf den kleinen Benziner, der nur als Frontriebler angeboten wird, steht für die beiden anderen 16-Ventiler ebenfalls der Allradantrieb im Angebot. Und auch der macht seine Sache gut. Das Fahrwerk orientiert sich allerdings an der straffen Seite. So federt der CX-3 satt ein und bewahrt selbst in schnell umrundeten Kurven die Haltung. Wird es dann zu heftig, schiebt er dezent und gutmütig über die Vorderräder zum Kurvenäusseren. Die präzis und direkt arbeitende Lenkung gibt dabei gute Rückmeldung.

Attraktive Preise

So gesehen nutzt Mazda das Facelift eigentlich nur zur Erfüllung der Euro 6d-Temp. Dieses Ziel haben die Japaner vollends erreicht. Gleichzeitig werten sie ihr Kompakt-SUV zusätzlich zu den üblichen Assistenzsystemen mit City-Notbrems- und Stauassistent aus dem Mazda 6 sowie mit Müdigkeits-, Verkehrszeichen- und Fussgängererkennung auf. Und das alles zu Preisen, die bei 19 990 Franken starten und bei 33 790 Franken enden. So bleibt alles wirklich im Rahmen. 

Text: Jörg Petersen

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22 Okt 2018