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Mondial de l'Auto 2018

Mit Elan in den Herbst

Audi A1
Audi A6 Avant
Audi PB18 E-Tron
Audi SQ2
Audi e-tron
BMW 3er
BMW 8er Coupé
BMW X5
BMW Z4
Citroen C5 Aircross Hybrid Concept
DS 3 Crossback
Ferrari Monza SP2
Honda CR-V PHEV
Hyundai i30 N Fastback
Infiniti Q60 Black S
Kia e-Niro
Kia Proceed
Lexus RC
Mercedes-AMG A35
Mercedes A-Klasse Limousine
Mercedes B-Klasse
Mercedes GLE
Peugeot 508 SW
Peugeot e-Legend Concept
Renault EZ-Ultimo
Renault Kadjar
Seat Tarraco
Skoda Kodiaq RS
Skoda Vision RS
Smart Foreasy Concept
Toyota Corolla Touring Sports
Toyota Yaris GR
Vinfast Lux A
Vinfast Lux SA
Diverse Premieren und spektakuläre Showcars stehen an der diesjährigen Mondial de l'Auto.

Obwohl zahlreiche Hersteller nicht in Paris vertreten sind, gibt es viele Premieren zu bestaunen! Wir stellen sie vor.

Die Mondial de l'Auto 2018 findet noch vom 4. - 14. Oktober in Paris statt. Wir präsentieren die wichtigsten Neuheiten in der Bildergalerie und bieten einen kurzen überblick über die Weltpremieren.

Audi A1

Den kleinsten Audi gibt es fortan ausschliesslich als 5-Türer. Das kantigere Design wirkt maskulin und unterstreicht die Sportlichkeit. Modernes Infotainment mit intelligenter Sprachsteuerung, Online-Anbindung sowie Smartphone-Integration ist vor allem für die jüngere Zielgruppe wichtig. Motorenseitig beträgt das Spektrum 95 bis 200 PS. Ob noch mehr in Form eines S1 kommt, ist nicht bestätigt. Als einziger Audi im Modellprogramm ist der A1 nicht als quattro erhältlich.

Audi e-tron

Mit dem elektrischen SUV, das sich grössentechnisch zwischen Q5 und Q7 einreiht, starten die Ingolstädter ihre Elektro-Offensive. Zwei Elektromotoren erzeugen bis zu 300 kW Leistung und treiben beiden Achsen an – ein Quattro also. Die Reichweite liegt gemäss WLTP bei 400 Kilometern. Mit der Anhängerkupplung lassen sich sogar noch 1800 Kilo an den Haken nehmen. Den Vorsprung durch Technik untermauert Audi nicht nur mit dem Antrieb und dem umfangreichen Assistenzpaket, sondern auch mit den Aussenkameras, welche die konventionellen Aussenspiegel ersetzen. Zwei OLED-Displays geben ihr totwinkelfreies Bild wieder, welches für die Autobahn, das Abbiegen und das Parkieren automatisch optimiert wird. Leider sind die virtuellen Aussenspiegel – wie so vieles – nur gegen Aufpreis erhältlich.

BMW 8er Coupé

BMWs neues Topmodell positioniert sich als sportlicher GT. Eigentlich ist er der Nachfolger des 6er, positioniert sich aber trotz geringfügig kleineren Abmessungen darüber. Luxuriöse Ausstattung, Platz für ein Velo im Kofferraum sowie ein Diesel sind seine Stärken. Der Selbstzünder liefert 320 PS, der V8-Benziner 530. Der Zweitürer ist ausserdem nur der Anfang. Es folgen ein viertüriges Coupé, ein Cabrio und ein M8.

BMW Z4

Mit dem neuen Roadster bekennen sich die Bayern wieder zu mehr Sportlichkeit. Fahrdynamisch liegt der Z4 laut BMW zwischen dem M240i und dem M2, bindet den Fahrer dabei deutlich besser ins Geschehen ein, als der Vorgänger. Dazu tragen der verkürzte Radstand, das auf den Piloten ausgerichtete Cockpit, sowie das Head-up-Display bei. Topmodell ist der M40i, dessen aufgeladener Reihensechser es auf 340 PS bringt. Eine perfekte Gewichtsverteilung, Heckantrieb sowie ein Sperrdifferential entfachen die Freude am Fahren neu – ob mit offenen oder geschlossenem Dach.

DS 3 Crossback

Der 4,12 Meter kurze SUV ist komplett durchgestylt und lässt sich stark personalisieren. Ausserdem steckt fürs Segment viel Hightech wie autonomes Parkieren oder Matrix-LED-Licht unter dem Blech. Die französische Nobelmarke schreibt sich Premium übrigens nicht nur auf die Fahne, sondern liefert auch: Der Innenraum spielt qualitativ in einer hohen Liga. Die Motorenskala reicht von 100 bis 155 PS, im Sommer 2019 folgt eine elektrische Variante mit 100 kW. Allradantrieb ist kein Thema und wird es nie geben. Interessant: Da der DS 3 so klein ist, ist die Konkurrenz im Premium-Segment überschaubar.

Hyundai i30 Fastback N

Der mondäne i30 Fastback, der bereits mit verführerischen Linien gesegnet ist, ist bald auch noch mit verführerischem Sound verfügbar. Als sportlicher N-Ableger mit 275 PS und Sperrdifferential dürfte dies der schönste Hot Hatch sein.

Kia e-Niro

Nach dem normalen Hybrid und PHEV lancieren die Koreaner vom Niro jetzt die vollelektrische Variante. Gemäss WLTP liegen 485 Kilometer Reichweite drin. Zwei Motorisierungen mit 100 und 150 kW stehen zur Verfügung, wobei nur die Stärkere mit der grösseren 64-kWh-Batterie erhältlich ist. Das Basismodell fährt mit einer 39-kWh-Batterie.

Lexus RC

Das Sportcoupé der Japaner bekommt ein moderates Facelift, welches Stossfänger, Lichter und Felgen umfasst. Neue Materialien im Innenraum steigern die Wertigkeit, während Änderungen an den Stabilisatoren sowie eine neue Bereifung die Fahrdynamik steigern. Das Motorenportfolio bleibt unverändert, es gibt nach wie vor den Hybrid mit 223 PS, den Vierzylinder-Turbobenziner mit 245 PS sowie den V8-Sauger mit 477 PS im RC F.

Mercedes-AMG A35

Zwischen dem A250 und dem A45 AMG bestand bei der Vorgänger-Generation eine beträchtliche Lücke. Diese füllt Mercedes nun mit dem A35. Der kleine AMG holt 306 PS aus dem bekannten Zweiliter-Benziner, der auch im A250 (dort mit 224 PS) eingesetzt wird. Allradantrieb gibt es serienmässig, optional 19-Zoll-Felgen oder ausgefallene Aerodynamik-Anbauteile, welche die AMG-Zugehörigkeit untermauern. Konkurrenten sind klar der Audi S3 und der BMW M140i.

Mercedes A-Klasse Limousine

Nicht zu verwechseln mit dem CLA. Die Limousine sieht sich als konventionellen Stufenheck-Ableger der A-Klasse und zielt genau in Richtung Audi A3 Limousine. Der Radstand ist identisch zum Kompaktmodell, dafür legt der Kofferraum zu, er fasst in der Limousine 420 Liter. Ausserdem beträgt der cw-Wert lediglich 0,22, was die A-Klasse Limousine zum windschlüpfrigsten Serienmodell überhaupt macht. Die Motorisierungen unterscheiden sich nicht vom Kompaktmodell, das Leistungsspektrum reicht von 116 bis 224 PS.

Mercedes GLE

Die Optik ist weniger futuristisch, dafür eher an die alten Modelle angelehnt, natürlich modern interpretiert. Weniger Kanten und Ecken, dafür mehr Rundungen und glatte Flächen. insgesamt wirkt der Neue weniger aggressiv als der direkte Vorgänger. In den Motorraum haltet eine komplett neue Motorengeneration Einzug. Den Anfang macht ein Reihensechser-Benziner mit 367 PS und EQ Boost. Dabei stellt der integrierte Startergenerator kurzfristig weitere 22 PS zur Verfügung. Höchster Komfort, Agilität sowie weitreichende Offroad-Fähigkeiten zeichnen die Neuauflage der ehemaligen M-Klasse aus.

Peugeot e-Legend Concept

Peugeot zeigt die Vision eines Elektro-Coupés und verneigt sich stilistisch vor dem 504. Der e-Legend Concept hat einen Antrieb mit 100 kWh-Batterien und erzielt ein Drehmoment von 800 Newtonmetern. Die Leistung von 340 kW wird an alle vier Räder übertragen. Der e-Legend beschleunigt in unter vier Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h. Seine Reichweite beträgt 600 Kilometer.

Renault Kadjar

Das kompakt SUV auf Basis des Nissan Qashqai wird moderat aufgefrischt. Vor allem die Front betont nun mehr die optische Breite des Autos. Das Motorenprogramm umfasst zwei Diesel und zwei Benziner von 115 bis 160 PS. Verbesserungen bei der Benutzerfreundlichkeit, Lüftungsausströmer im Fond sowie neue Sitze runden das Facelift ab.

Seat Tarraco

Die Spanier präsentieren ihr SUV-Flaggschiff. Sportlich und geräumig soll er sein, optional gibt es ihn mit sieben Sitzen. Dank verschiebbarer Rückbank und doppeltem Ladeboden ist die Variabilität gegeben. Im Cockpit halten das Infotainmentsystem mit Gestensteuerung sowie digitale Instrumente Einzug, unter der Haube Benziner und Diesel von 150 bis 190 PS. Ein Plug-in-Hybrid wird er erst in zwei Jahren geben.

Skoda Kodiaq RS

Die Tschechen bauen die sportliche RS-Linien aus. Der Kodiaq bekommt einen 240 PS starken Biturbodiesel implantiert und ein sportliches Fahrwerksetup spendiert. Fahrleistungen stehen noch aus, fest steht nur, dass sich Skoda mit einer Zeit von 9:29:84 auf der Nordschleife mit dem «schnellsten 7-Plätzigen-SUV» rühmt. Etwas peinlich, wenn man bedenkt, dass diese Zeit beispielsweise vom Audi SQ7 aus dem eigenen Konzern ohne Wenn und Aber pulverisiert werden könnte.

Toyota Corolla Touring Sports

Die Japaner präsentieren die Kombi-Varianten des wiederauferstandenen Corolla. Die praktische Karosserievariante bietet 597 Liter Kofferraum und drei Antriebsvarianten: Ein klassischer 1,2-Liter Turbobenziner mit 116 PS, der bekannte Hybridantrieb mit 122 PS sowie ein neuer, sportlicher orientierter Hybridantrieb mit 180 PS.

Toyota Yaris GR

Vom limitierten Knallkörper GRMN inspiriert wird der Yaris GR jetzt für die Grossserie sportlicher. Elf Millimeter Tieferlegung, ein steiferes Chassis sowie die sportlich abgestimmten Stabilisatoren verbessern das Handling. Schwarze Felgen, dunkel hinterlegte Scheinwerfer sowie eine rote Zierlinie unter dem Kühlergrill bringen die Sportlichkeit optisch zur Geltung. Leider bleibt der wenig sportliche Hybridantrieb unangetastet.

Vinfast

Der neue vietnamesische Hersteller zeigt an der Messe eine Limousine und ein SUV. Kooperationspartner ist BMW, wovon viel Know-How und auch Antriebstechnik in vereinfachter Form in den beiden Autos steckt. Im Vorfeld zur Messe sind nicht viele Details bekannt, nicht einmal, ab wann die beiden Modelle nach Europa exportiert werden. Zuerst wird der einheimische Markt gedeckt. Spannend: Während neu gegründete Hersteller meist auf Elektroautos setzen, möchte Vinfast mit reinen Benzinern starten.

Folgende Hersteller haben durch Abwesenheit geglänzt:

  • VW
  • Ford
  • Mazda
  • Mitsubishi
  • Nissan
  • Subaru
  • Opel
  • Volvo
  • Fiat
  • Jeep
  • Alfa Romeo
  • Bentley

Text: Koray Adigüzel
Bilder: Koray Adigüzel

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03 Okt 2018