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Jeep Cherokee

Stadt, Land, Fluss

Der überarbeitete Jeep Cherokee soll sich in der City und abseits der Strassen gleichermassen wohlfühlen. Zum Einstieg gibt es einen neuen 2,2-Liter-Diesel mit 195 PS, der 270-PS-Benziner folgt 2019 – ebenso wie die robuste Trailhawk-Variante.

Der aktuelle Cherokee hat nur noch wenig mit den gleichnamigen Geländewagen der 1970er- und 1980er-Jahre zu tun. Kühlergrill und Alu-Motorhaube werden mit der jüngsten Modellpflege an den Marken-Look à la Grand Cherokee angepasst. Neue LED-Hauptscheinwerfer und Tagfahrleuchten gibt’s ebenfalls. Am Heck rutscht das Nummernschild hoch in die Heckklappe. Innen fallen die neuen, hochwertigen Oberflächen in Klavierlack-Optik oder satiniertem Chromdesign ins Auge. Modifiziert wurde ebenfalls das Kombi-Display mit 8,9-Zoll-TFT-Monitor oder 17,8-Zoll-Vollfarb-Anzeige. Alles ganz hübsch. An die volldigitalen Instrumente der Konkurrenz kommt das Cherokee-Cockpit aber nicht heran. Insgesamt verströmt der Amerikaner aber mehr Charisma als vor dem Facelift.

 

Neue Motoren, mehr Stauraum 

Platz und Komfort bietet der Cherokee nach wie vor jede Menge. Das Ladevolumen wächst um 70 Liter
auf 570 bis 1555 Liter. Die Heckklappe lässt sich optional freihändig mittels Fusskick öffnen. Zur Lancierung steht zunächst nur der neue 2,2-Liter-Turbodiesel. Mit 195 PS bietet er nach kurzer Verzögerung ordentlich Durchzug – über das gesamte Drehzahlband. Dazu trägt der überarbeitete Neungang-Automat bei, der selten den manuellen Eingriff via Schaltwippen nötig macht. Einziger Kritikpunkt: Unter Volllast dreht der ansonsten leise agierende Motor hörbar auf. 

Kein Sportler

Lenkung und Fahrwerk sind typisch amerikanisch, sprich äusserst komfortabel, ausgelegt, was sich auch in leichten Wankbewegungen widerspiegelt. Abseits der Strasse über Holperpisten und loses Geröll federt das Fahrwerk mit bis zu 19 Zentimetern Federweg die gröbsten Schläge ab. Im nächsten Jahr folgen die Trailhawk-Variante sowie der neue, 270 PS starke Vierzylinder-Benziner. Der Diesel ist ab 48'900 Franken zu haben.

Ausführlichere Testeindrücke finden sich in der ai 10/2018, die ab Ende September am Kiosk liegt!

Text: Michael Lux

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20 Sep 2018