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Toyota Corolla

Neues Auto, alter Name

Der Toyota Auris heisst ab 2019 wieder Corolla, wie früher. Das komplett neue Modell bringt ausserdem zwei neue Hybridantriebe.

Mit der 12. Generation des Kompaktmodells wird Toyota das Fahrzeug wieder weltweit einheitlich für alle drei Karosserievarianten (5-Türer, Limousine und den Kombi Touring Sports) unter dem Namen Corolla verkaufen. 2006 hatte man den Corolla aus Marketinggründen für verschiedene Märkte in Auris umgetauft. Premiere feiert der neue Toyota Corolla als Kombi und 5-Türer auf dem Pariser Autosalon im Oktober. Die Modellbezeichnung Auris wird mit der Einführung der neuen Generation Anfang 2019 nicht mehr verwendet. Kurios: Noch am diesjährigen Autosalon in Genf stand eine seriennahe Studie namens Auris auf dem Stand.

Neue Plattform

Der Corolla nutzt mit der Toyota New Global Architecture (TNGA) die gleiche Basis wie der Prius und das Kompakt-SUV C-HR. Karosserie und Radstand des neuen Corolla sind vier Zentimeter länger, der Kompakte wächst damit auf 4,37 Meter. Gleichzeitig ist die Karosserie drei Zentimeter breiter und vier Zentimeter flacher als beim seit 2013 gebauten Vorgänger.

Laut Toyota sinkt der Schwerpunkt um zwei Zentimeter. Hochfeste Stähle sollen die Verwindungssteifigkeit und Crashsicherheit verbessern. Wie der Prius bekommt der Corolla eine Mehrlenker-Hinterachse, die mehr Komfort bei präziserem Handling bieten soll.

Zwei Hybrid-Antriebe, kein Diesel

Bei den Motoren hat Toyota die Auswahl reduziert: Es wird einen Benziner und zwei Hybridversionen geben. Für den 1,2-Liter-Turbobenziner geben die Japaner noch keine Daten an. Den Hybrid gibt es künftig in einer effizienbetonten Variante mit 1,8 Litern Hubraum und 122 PS sowie in einer leistungsorientierten Version mit zwei Litern Hubraum und 180 PS. Man darf gespannt sein, ob und inwiefern das stufenlose Getriebe bei diesen beiden Varianten anders reagiert.

Text: Koray Adigüzel

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29 Aug 2018