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Ford Fiesta Active

Nützlicher Zwitter

Ford begegnet dem SUV-Trend mit dem Fiesta Active im Offroad-Look. Skeptikern begegnet der Zwitter mit einigen ausgesprochen willkommenen Vorteilen gegenüber der Basisversion.

Gegenüber dem „normalen“ Fiesta ist der Active um 18 Millimeter höhergelegt und mit Dachreling, schwarzen Radlaufverbreiterungen, und angedeutetem, silbernem Rundum-Unterfahrschutz ausgerüstet. Diese peppige Optik macht im Alltag mehr Sinn, als man anfangs denkt. Die schwarzen Kunststoff-Teile bieten zusätzlichen Schutz im Kampf mit übergrossen Bordsteinen oder den Säulen im Parkhaus. Die Reling nimmt zudem Fahrradhalter oder Dachgepäckträger auf, und die serienmässigen 17-Zöller machen eine tolle Figur.

Sehr erwachsenes Fahrwerk 

Die Höherlegung erleichtert den Einstieg und sorgt zudem für ein noch komfortableres Fahrwerk. Die Seitenneigung bleibt trotzdem gering. Auch hier muss man Ford einmal mehr zum fantastischen, ausgewogenen Komfort gratulieren, den man in dieser Wagenklasse selten antrifft. 

Hierzulande werden drei Einliter-Dreizylinder-Benziner mit 100, 125 oder 140 PS Angeboten, wobei nur die mittlere Leistungsstufe mit Automatikgetriebe kombiniert werden kann. Wer einen Selbstzünder bevorzugt, wählt den 1,5-Liter-Vierzylinder mit 85 oder 120 PS. Die serienmässige Fahrdynamik-Regelung ist eine nette Spielerei, die man in dieser Wagenkategorie vielleicht nicht unbedingt braucht. Zudem ist der Wählschalter unter der Handbremse gut versteckt.

Ford bietet die drei Ausstattungsstufen Active, Active-2 und Active-3. Mit einem Preis ab 19’800 Franken liegt der Active etwa auf dem Niveau der Titanium-Ausstattungslinie. Das Active-Paket bietet eine individuelle Note und einen Hauch von Abenteuer  und ist obendrein noch praktisch.

Text: Koray Adigüzel

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04 Jun 2018