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Ford Fiesta ST

Benchmarkverdächtig

Nur mit drei Zylindern, dafür aber mit 200 PS und einem fabulösen Fahrwerk, drängt sich die neueste Generation des Ford Fiesta bei sportlichen Piloten förmlich auf.

Der Schub von 200 Pferden und 290 Newtonmetern ist jederzeit mächtig. In keinem Augenblick entsteht eine Leistungslücke, die Kraft steht schon unter 2000 Touren zur Verfügung und schiebt die knapp 1,3 Tonnen mit optionaler Lauch-Control in 6,5 Sekunden auf Hundert und weiter bis auf 232 km/h. Die Fahrleistungen sind besser als beim Basis-Vorgänger mit 182 PS, und auch der in limitierter Auflage gebaute ST200 mit kurzzeitig bis zu 215 PS ist langsamer als der Neuling. Von Downsizing also keine Spur.

 

Tolle Fahrdynamik trotz Frontantrieb

Ein weiteres Highlight ist sein Fahrwerk. Unser mit optionalen 18-Zoll-Rädern ausgestatteter Prüfling war keineswegs hart abgestimmt. Der Komfort ist absolut langstreckentauglich, und trotzdem lässt das Fahrwerk kaum Seitenneigung zu, erlaubt aber sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten – und das mit einer Neutralität, als hätte er Allradantrieb. Das optionale, mechanische Sperrdifferenzial an der Vorderachse und das hintere Force-Vectoring-System lassen die prinzipiellen Nachteile des Vorderradantriebs vergessen. Toll gemacht – und das zu Preisen ab 24’200 Franken. Für sowenig Geld soviel Fahrspass ist in dieser Klasse absolut benchmarkverdächtig.

Text: Stefan Fritschi

Bilder: Ford

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23 Mai 2018