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Mercedes G-Klasse

Mut zur Kante

Die G-Klasse bleibt sich äusserlich treu und legt technisch weiter zu. Neben neuem Fahrwerk und neuem V8-Motor bringt die aktuelle Generation vor allem im Innern Modernisierungen.

Zum Glück: Man erkennt sie noch, die G-Klasse. Die Designer haben bei der Neuauflage nur mit spitzen Fingern Hand angelegt. Alles ist noch da: Die typischen Türgriffe, das Ersatzrad an der Hecktüre und die aufgesetzten Blinker. Letztere werden nun beim Aufprall nach unten gedrückt – zum besseren  Fussgängerschutz. Die Abmessungen rundum vergrössern sich ebenfalls. In der Länge wächst die G-Klasse um gut fünf, in der Breite um rund sechs Zentimeter. 

 

Noch widerstandsfähiger

In Verbindung mit dem neuen, mit AMG entwickelten Fahrwerk steigt die Bodenfreiheit ausserdem auf 270 Millimeter. Neu ist fahrwerkstechnisch unter anderem die Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern vorn. Die starre Hinterachse bleibt, ist aber dank je vier Längslenkern ebenfalls komfortabler ausgelegt. Weil die Vorderachskomponenten direkt mit dem Leiterrahmen verbunden sind, ist das Fahrwerk ausserdem noch robuster und besser fürs Gelände geeignet. 

Bei den ersten Testfahrten kann die G-Klasse ihre Offroadqualitäten bereits voll ausspielen: Sie kraxelt extrem steile Böschungen hinauf und Abhänge hinunter, überwindet Geröllpisten und Wasserläufe. Zugute kommt dem Geländegänger dabei der neue, intelligente Allradantrieb mit Lamellenkupplung, der mehr Spielraum bietet, bevor die Differenzialsperren zugeschaltet werden müssen. 

Neuer V8-Biturbo  

Egal ob on- oder offroad: Der Federungskomfort der G-Klasse ist enorm. Selbst über heftige Schotterpisten bügelt der Benz ungerührt hinweg. Auf der Strasse fällt die verbesserte Dämmung auf, beim Parkieren der kleinere Wendekreis. 

Motorseitig legen die Schwaben ebenfalls noch eine Schippe drauf. Sowohl beim G 500 als auch beim AMG G 63 kommt nun der Vierliter-V8-Biturbo zum Einsatz, der beim AMG den 5,5-Liter-V8 ersetzt. Leistung: 422 PS beim G500, 585 PS beim AMG. Letzterer wird wohl in der Schweiz am häufigsten geordert. 

Modernes Interieur

Innen hat sich viel getan: Optional gibt es jetzt auch für die G-Klasse digitale Instrumente mit zwei 12,3-Zoll-Displays. Der Wahlhebel für die 9G-Tronic wandert hinters Lenkrad, die Fahrmodi werden Mercedes-typisch über den Drehschalter in der Mittelkonsole angewählt. Assistensysteme und Connectivity des Veteranen sind auf dem neuesten Stand.

Text: Michael Lux

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12 Mai 2018