Abo-Hotline: 031 300 62 65 |
  • IAA 2019
    Alle Premieren im Überblick!
  • Jaguar XJ Versteigerung
    Scheunenfund zu ersteigern!
  • App Store Google Play
  • Jetzt Newsletter abonnieren!
    Sie erhalten wichtige News in kurzer und knackiger Form.
Cupra Ateca

Cupra im Schafspelz

Beim Werksbesuch bei Seat in Martorell trafen wir Rennfahrer Jordi Gené für einen Ausritt im Seat Ateca mit Cupra-Motor.

Wie praktisch, wenn man einen Rennfahrer in petto hat, der gleich um die Ecke wohnt: Der spanische Tourenwagenfahrer Jordi Gené lebt nur eine halbe Stunde vom Seat-Werk in Martorell (SP) entfernt. Anruf genügt und der 47-jährige Spanier kommt für eine kurze Spritztour am Montserrat vorbei.

Äusserlich sieht unser Testfahrzeug zwar aus, wie ein ganz normaler Seat Ateca FR. Unter der Haube steckt aber bereits der neue 2,0-Liter-TSI mit 300 PS mit Partikelfilter, wie er auch im ab November erhältlichen Cupra Ateca zum Einsatz kommt. Lenkung und Fahrwerk sollen ebenfalls sehr nahe am Serienfahrzeug sein.

Fahrwerk straff, aber alltagstauglich

Er habe während der Entwicklung des Fahrzeugs immer wieder Probefahrten gemacht und sein Feedback abgegeben, erzählt Gené, während wir in flottem Tempo die kurvigen Bergsträsschen rund um den Montserrat auf- und abfahren: «Am Anfang war das Fahrwerk extrem straff ausgelegt», berichtet er. Für mehr Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort sei nun ein Kompromiss gefunden worden. «Trotzdem gibt es keine übertriebenen Wankbewegungen», erklärt der Spanier und demonstriert das gleich durch ein paar schnelle Schlenker mit dem Lenkrad. Tatsächlich schaukelt sich das Auto kaum auf. «Der höhere Schwerpunkt ist trotzdem der grösste Unterschied», antwortet der Spanier auf die Frage, wie sich denn der Cupra Ateca vom Leon Cupra unterscheidet.

Gleichmässige Beschleunigung dank 7-Gang-DSG

«Eigentlich bin ich kein SUV-Fan», gibt Gené ausserdem zu. Aber das sportliche Konzept samt Allrad und adaptiver Fahrwerksregelung im Ateca gefalle ihm. «Schauen Sie, wie schön gleichmässig er aus der Kurve beschleunigt», lobt er. Auch von unten heraus sei der Durchzug des Seat - Verzeihung des Cupra – gut auch dank des optimierten 7-Gang-DSG, das die Gänge schneller, weicher und präziser wechseln soll.

Links, rechts, links: Jordi drückt aufs Tempo und geht immer schneller in die Kurven. Ein leises Quietschen entfährt den Reifen. Dennoch schiebt der Ateca nur moderat über die Vorderräder – sofern man das vom Beifahrersitz aus beurteilen kann. Auch auf Schnee sei das Handling gut beteuert Gené, das habe er im Winter ebenfalls mit einem früheren Prototyp ausprobieren können. Okay, okay, genug den Mund wässrig gemacht! Doch leider dürfen selbst wir erst im Spätsommer oder Herbst ans Steuer des fertigen Ateca. So eine Gemeinheit!

Text: Michael Lux

Newsletter abonnieren
02 Apr 2018