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New York Autoshow

Premieren aus Übersee

Audi RS 5 Sportback
Cadillac XT4
Hyundai Tucson
Jaguar F-Pace SVR
Maserati Levante Trofeo
Mercedes-AMG C63 Coupé
Toyota RAV4
VW Touareg

Das Auto-Karussell dreht sich munter weiter: An der New York Motorshow werden neue Modelle, neue Modellvarianten sowie Facelifts präsentiert, die noch nicht in Genf standen!

Audi RS 5 Sportback

Wem ein RS 5 Coupé zu unpraktisch und ein RS 4 Avant zu ordinär ist, der darf sich nun über ein neues Nischenmodell freuen: Den Audi RS 5 Sportback. Der potentente Gran Tourismo greift auf dieselbe Technik wie das Coupé zurück, heisst: 2,9-Liter V6-Biturbo schickt die Kraft an alle vier Räder. Das Aggregat drückt mit 600 Nm und generiert 450 PS. Das reicht für einen Spurt auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Wann der schicke Familien-Sportler in die Schweiz kommt, ist noch unklar. Er dürfte rund 2500 Franken teurer sein als das Coupé, das aktuell 107'200 Franken kostet.

Cadillac XT4

Die amerikanische Edel-Marke lässt sich mit dem XT4 aufs Kompakt-Segment ein. Das 4,59 Meter lange SUV wird ausschliesslich von einem 240-PS-Turbobenziner befeuert. Eine 9-Gang-Automatik ist serienmässig, Allradantrieb optional. Ein adaptives Sportfahrwerk soll eine der Optik entsprechende Fahrdynamik ermöglichen. Wann der Crossover in die Schweiz kommt, ist noch unklar.

Hyundai Tucson Facelift

Im Sommer dieses Jahres kommt der überarbeitete Tucson zu den Händlern. Nebst einem angeschärften Design mit neuem Grill und Lichtern haben die Koreaner auch die Antriebstechnik verfeinert. So sind ein neuer Einstiegsdiesel mit 115 oder 133 PS sowie ein neues 8-Gang-Automatikgetriebe im Programm. Zudem wurden die Assistenzsysteme für ein unauffälligeres Eingreifen verfeinert.

Jaguar F-Pace SVR

Nachdem die Briten mit dem I-Pace in Genf das Gewissen beruhigt haben, wird wieder ordentlich auf die Tube gedrückt. Dem SVR wird der altbekannte 5-Liter-Kompressor-V8 in das grosse SUV eingebaut. Dank 680 Nm und 550 PS katapultiert sich das Dickschiff innert 4,3 Sekunden auf Tempo 100 und rennt 283 km/h schnell. Der Sound aus der Titan-Abgasanlage dürfte brachial sein, der Verbrauch ebenso. Aus Gründen wird dieser nämlich noch nicht genannt, doch weniger als 11,0 l/100 km werden es definitiv nicht sein.

Maserati Levante Trofeo

Und weil es so schön ist, kommt gleich das nächste Schlachtschiff, diesmal aus Italien. Maserati baut den V8-Biturbo aus dem Hause Ferrari in das füllige SUV, schärft das Design, nennt ihn Trofeo – fertig ist das 590 PS starke Kunstwerk. Mit der Kleinigkeit von 730 Nm lassen sich auch über 2,1 Tonnen Gewicht auf über 300 km/h prügeln. Für ambitionierte Fahrer steht der neue Corsa-Fahrmodus zur Wahl, der das Power-SUV maximal schärft. Preise und Markteinführung sind noch nicht gegeben.

Mercedes-AMG C63 Coupé Facelift

Weiter geht's mit V8-Power, diesmal allerdings deutlich eleganter verpackt. Das C63 Coupé präsentiert sich mit neuer Front und Panamericana-Grill, doch unter der Haube bleibt alles beim Alten: Der V8-Biturbo treibt es mit bis zu 510 PS allerdings so bunt, dass das nicht weiter tragisch ist. Überarbeitet sind dafür die Assistenzsystemen, die Fahrmodi und die Sitze. Das neue 9-Gang-Automatikgetriebe hilft zudem, den Durst etwas zu zügeln. Das Facelift kommt im Spätsommer auf den Markt.

Toyota RAV4

Das komplett neue SUV verzichtet auf Diesel-Antrieb, stattdessen setzen die Japaner weiterhin auf ihren Hybrid-Antrieb. Als Basismotorisierung gibt es einen 2,5 Liter grossen Vierzylinder-Benziner, der mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt wird. Alternativ steht der Vierzylinder in Kombination mit einem E-Motor und einem CVT-Getriebe als Hybridmodell zur Wahl. Um die Variabilität des 4,60 Meter langen SUVs zu verbessern, bietet Toyota nun eine neigungsverstellbare Rückbank sowie einen doppelten Ladeboden an. Vor 2019 kommt der Neuling aber nicht nach Europa.

VW Touareg

Das grosse SUV ist VWs ganzer Stolz. VW hat den neuen Touareg in ein modernes Blechkleid gesteckt: Gerade Linien und schicke glatte Flächen machen das 4,88 Meter grosse SUV elegant. Unter dem Blech arbeiten vorerst nur Sechszylinder: Zwei Diesel mit 231 und 286 PS sowie ein 340-PS-Benziner. Ein 421 PS starker V8-Diesel folgt noch, für China auch ein Plug-in-Hybrid-Antrieb – ob dieser auch in die Schweiz kommt, ist derzeit genauso offen wie die Preise. Klar ist dafür, dass der Touareg auf die Oberklasse zielt. Mit Matrix-LED-Scheinwerfern, sehr umfangreichen Assistenzsystemen und einem komplett digitalisierten Cockpit hat er auf jeden Fall das Zeug dazu.

Text: Koray Adigüzel

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31 Mär 2018