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VW Konzernabend

Reisen wie im Wohnzimmer

VW gibt auf dem Weg hin zur Elektromobilität weiterhin Vollgas. Anlässlich des Konzernabends präsentierte die Wolfsburger im Rahmen des 88. Genfer Automobilsalons eine weitere Studie der I.D.-Familie – die Limousine Vizzion.

Die Mutter gibt das Tempo vor. Nicht gleich, nicht jetzt, sondern bis zum Jahr 2025 will Volkswagen 20 rein elektrische Modelle auf den Markt bringen. Mehr als 34 Milliarden Euro soll dieses Unterfangen kosten. Den Anfang macht 2020 der Kompakte I.D., der den Golf ersetzen soll. Danach folgen dann der Van I.D. Buzz und das SUV I.D. Crozz. Mit der Limousine Vizzion steht jetzt die vierte Modellvariante in den Startlöchern.

Mit der 5,11 Meter langen Luxuslimousine soll es sich wie im Wohnzimmer reisen lassen. Heisst: Lenkrad, Pedalerie und Cockpit Fehlanzeige – zumindest in der Studie. In der Realität dürfte man darauf jedoch nicht verzichten. Hinter den vier weitöffnenden Schmetterlingstüren verbergen sich vier bequeme Einzelsitze, die auf einem hochflorigen Teppichboden montiert sind. Und die Studie ist seiner Zeit schon weit voraus. Sie fährt, lenkt und navigiert im Verkehr eigenständig. Einziges Bedienelement ist ein grosser Drehknopf zwischen den beiden Vordersitzen, über den man im Notfall doch noch eingreifen kann.

Strammer Antrieb

Zwei Elektromotoren bieten eine Gesamtleistung von 225 kW / 304, die eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erlauben und beide Achsen antreiben. Die Energie liefert eine 111 kWh grosse Lithium-Ionen-Batterie. Die soll für 665 Kilometer reichen und den 5,1 Meter langen Viertürer in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 sprinten lassen. Es bleibt also nach wie vor spannend, wie VW nicht nur die Elektrokurve kriegt, sondern auch bezüglich des autonomen Fahrens vorwärts macht, um so den momentan noch knappen Tesla-Vorsprung zu egalisieren.

Text: Jörg Petersen

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06 Mär 2018