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Mercedes Konzernabend

EQ ist Trumpf

Daimler setzt seine Elektrifizierungs-Strategie konsequent fort. Bis 2022 sollen zehn rein elektrische Modelle auf den Markt kommen. Smart wird als erste Marke komplett elektrisch. In Genf zeigen die Schwaben ausserdem die neuesten Hybridantriebe unter anderem für C-, E- und S-Klasse – vom 48-Volt-Mildhybrid, über einen neuen Diesel-Hybrid bis hin zum Brennstoffzellen-GLC reicht die Bandbreite.

Smart-Chefin Annette Winkler ist stolz: „ Wir brauchen für den Smart EQ nicht viel Werbung zu machen“, erklärt sie beim Mercedes-Konzernabend am Rande des Genfer Salons. Die Mitte letzten Jahres eingeführten Elektrosmart-Modelle seien so erfolgreich, dass die Produktion nicht hinterherkomme. Ein positives Signal – denn bis 2020 soll Smart als Teil der neu gegründeten EQ-Marke komplett auf Elektroantrieb umgestellt werden.

10 Elektromodelle bis 2022 – Smart wird Vorreiter

Durch die Eingliederung in die EQ-Brand sind die Elektro-Smarts somit die ersten elektrischen Fahrzeuge der EQ-Familie auf der Strasse. Als erstes Serienfahrzeug mit der neuen Bezeichnung und mit Akzentteilen im EQ typischen blau stellt in Genf das Sondermodell „smart EQ edition nightsky“ vor. Parallel präsentiert Smart einen neuen Quick-Charger: Der 22-kW-Boardlader soll an Schnellladestationen oder der heimischen Wallbox das Laden von 10 auf 80 Prozent in nur 40 Minuten erlauben und wird in der Schweiz serienmässig inbegriffen sein.

Plug-in-Hybride der neuesten Generation 

Neben den rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen gehört der Hybridantrieb  zum festen Bestandteil der Elektrostrategie von Mercedes. So zum Beispiel das 48-Volt-Mildhybrid-System, das im kürzlich vorgestellten CLS mittels EQ-Boost aus einem E-Motor den Sechszylinderverbrenner mit zusätzlichen 22 PS unterstützt. In Genf feiern darüber hinaus die Plug-in-Hybride C 300 de und E 300 de Weltpremiere. Der S 560 e wird als Europremiere gezeigt.

Die Diesel-Hybridversionen von C- und E-Klasse kombinieren einen Vierzylinder-Diesel der jüngsten Generation mit einem 9-Gang-Hybridgetriebe inklusive integrierter E-Maschine. Letztere soll 90 kW Leistung und 440 Nm zusätzlich bringen. 50 km elektrische Reichweite generiert die neue Lithium-Ionen-Batterie mit 13,5 kWh. Ebenso weit kommt - rein elektrisch - auch das Hybrid-Flaggschiff S 560 e, das jedoch den 90 kW-E-Motor mit einem 367-PS-starken V6-Benziner verbindet und trotzdem nur 2,1 Liter/100 km bzw. 49 Gramm CO2 verbrauchen soll – laut NEFZ-Laborwert wohlgemerkt.

Die Brennstoffzelle lebt

Parallel zu klassischen Elektrofahrzeugen wird in Stuttgart auch die Brennstoffzelle weiterentwickelt „denn man kann nicht hundertprozentig vorhersagen, wohin die Reise letztendlich geht“, erklärt Mercedes-Stratege Wilko Stark. Die Studie GLC F-Cell, die bereits in Frankfurt vorgestellt wurde, kombiniert erstmals innovative Brennstoffzellentechnik mit Batterietechnologie. Das Ergebnis: 4,4 kg Wasserstoff sollen genug Energie für eine Reichweite von bis zu 437 km erzeugen (NEFZ).

Mercedes hält sich also technologisch alle Wege offen. Als nächstes Serienmodell steht allerdings mit dem EQC erst einmal ein klassisches Elektromodell auf dem Programm: Das Elektro-SUV kommt 2019 auf den Markt, wird aber noch in diesem Jahr vorgestellt. 

Text: Michael Lux

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06 Mär 2018