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Mercedes CLS

Für sportliche Individualisten

Die dritte CLS-Generation nimmt die künftige Mercedes-Designsprache vorweg und führt eine komplett neue Sechszylinder-Motoren-Generation ein – samt 48-Volt-System für elektrischen Boost. Neu kommt der CLS ausserdem als Mercedes-AMG CLS 53 4MATIC mit 435 PS.

Auch die dritte CLS-Generation zählt zu den elegantesten Designerstücken der Mercedes-Palette. Typisch CLS: die muskulöse Schulterlinie, die fliessend ins Heck übergeht, sowie die flache Fahrgastzelle und die schmale Seitenfenstergrafik. Neu ist das Design mit überspannten Flächen und kaum noch Sicken und Kanten – ein Trend, der sich auch in künftigen Modellen fortsetzen soll. Die nach vorn geneigte „Sharknose“-Front prägt ein für die Mercedes-Coupés typischer Diamantkühlergrill, der durch eine – bzw. beim AMG zwei Spangen – unterbrochen wird.

 

Stylishes Interieur und fünf Plätze

Innen erinnert der CLS stark an die E- und S-Klasse. Das betrifft das wellenförmige Design der Armaturen (besonders schön mit offenporigem Holz) sowie das sogenannte Widescreen-Cockpit mit den beiden grossen, hochauflösenden Displays. Die digitalen Instrumente lassen sich in drei verschiedenen Stilen konfigurieren. Beinahe unendlich ist die Auswahl an Farbkombinationen für die Ambiente-Beleuchtung, die nun auch die Lüftungsdüsen illuminiert. Komfort-Ausstattung wie Sitzmassage und Beduftung gibt’s natürlich auch. Ehrensache!

Die gute Nachricht für Fondpassagiere: Erstmals dürfen auf der Rückbank drei Personen Platz nehmen. Die schlechte: Ausgeformt sind nur die äusseren Sitze, so dass der CLS auf der Langstrecke wohl ein 2+2 bleiben wird. Während die Beinfreiheit auch für Grossgewachsene ausreichend ist, wird es am Kopf recht eng – ein Nebeneffekt, der schicken Dachlinie. 

Neue Motoren mit Mildhybrid-Technik

Anders als üblich bringt Mercedes schon zur Markteinführung eine komplett neue Motorengeneration: einen neuen Reihensechszylinderdiesel und einen Sechszylinder-Benziner. Die beiden Allradler 350 d und 400 d leisten 286 bzw. 340 PS. Der Turbo-Benziner (450 4MATIC) mit 367 PS und 500 Nm kann dank 48-Volt-Bordnetz und integriertem E-Motor vom Start weg mit zusätzlichen 22 PS und 250 Nm boosten. Dadurch zieht der Dreiliter-Benziner beim Antritt ohne Turboloch aus den Startlöchern und hängt auch sonst schön am Gas – übertroffen nur noch vom AMG CLS 53 mit 435 PS, der über denselben EQ-Boost verfügt und im Sommer nachgereicht wird. Weitere Motoren – darunter ein neu entwickelter Vierzylinder in Kombination mit reinem Heckantrieb werden im laufenden Jahr folgen. Markteinführung für die Diesel und den 450 4MATIC ist am 17. März. Die Preise starten bei 88'900 Franken.

Alle Details sowie Fahreindrücke folgen in Ausgabe 04/2018 der auto-illustrierte!

Text: Michael Lux

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02 Mär 2018