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Audi A6

Sprung nach vorne

Mit sportlichem Design, viel Technik aus dem A8 sowie sichtbarer Qualität macht der A6 einen grossen Schritt nach vorne.

Er ist DAS Audi-Modell schlechtin: Der Quattro aus den 80er-Jahren. Ein bisschen davon steckt nun im A6. Wer sich die komplett neue Limousine von schräg vorne oder hinten anschaut, stellt fest, dass die muskulösen Kotflügel leicht ausgestellt sind – ein Tribut an die Legende.

Obwohl sich der A6 treu bleibt, ist er doch eher als neu erkennbar als beispielsweise A4 oder Q5. Die Front wirkt nicht zuletzt dank des flacheren und grösseren Single-Frame-Grills breiter. Das Licht im Bit-Design greift die Nähe zum A7 auf und steht sinnbildlich für die viele Technik im Auto.

Vielzahl an Displays

Wie von den grossen Brüdern bekannt, wird auch das A6 Cockpit von drei Monitoren dominiert, wobei die beiden in der Mittelkonsole auf Berührungen reagieren. Haptisches Feedback erleichtert die Bedienung während der Fahrt, wobei die Sprachsteuerung sehr weit geht und sogar das Klima via Sprache gesteuert werden kann.

Die Komfortsitze vorne bieten für Aufpreis Heizung, Lüftung und Massage an. Auch hinten steht Sitzheizung sowie eine eigene Klimazone zur Verfügung, welche wiederum von einem Touchscreen bedient wird. Audi-typisch strahlt das Interieur mit viel Leder, Holz- und Aluminiumeinlagen sowie vereinzelt Chrom eine sehr hohe Qualität aus.

Vier Motoren

Zum Marktstart im Juni 2018 bietet Audi vier Motoren an. Der TFSI-Benziner und die drei Diesel leisten zwischen 204 und 340 PS. Der Zweiliter-Vierzylinder-Diesel im A6 40 TDI kommt auf 204 PS und 400 Newtonmeter, er hat serienmässig Frontantrieb und eine Siebengang-Doppelkupplung. Gegen Aufpreis ist ein Allradantrieb erhältlich, der sich zuschaltet, wenn er gebraucht wird. Auch der 3.0 TFSI mit 340 PS hat diesen «Ultra» genannten Allradantrieb. Dessen V6-Turbo hat 340 PS, stemmt 500 Newtonmeter und läuft 250 km/h.

Die beiden Leistungsstufen des V6 TDI haben jeweils eine Achtstufen-Automatik und damit den klassischen Permanent-Allrad Quattro serienmäßig. Der A6 45 TDI leistet 231 PS und 620 Nm, die stärkere Version mit der Kennung 50 TDI am Heck kommt wie im A8 auf 286 PS und 620 Newtonmeter. Alle Diesel haben einen SCR-Kat mit Adblue-Einspritzung. Handschaltgetriebe gibt es beim A6 künftig nicht mehr – auch nicht bei den Basismodellen.

Mild-Hybrid Technik an Bord

Die Elektrifizierung des Antriebs ermöglicht eine Abschaltung des Motors über 22 km/h im Schubbetrieb und beim Segeln. Audi verspricht eine Verbrauchsersparnis von bis zu 0,7 l/100 km. Per Riemen-Startergenerator soll der Motor blitzschnell und unmerklich wieder angeworfen werden. Trotz der zusätzlichen Technik ist das neue Modell etwas leichter als der Vorgänger.

Vom A8 übernimmt die Limousine das volle Fahrassistenzangebot mit bis zu 38 Systemen. Konkurrenzlos ist das zielgenaue abtasten des Frontbereichs via Radar und Laser, welches auch für das teilautonome Fahren ohne Hände am Lenkrad ab nächstem Jahr möglich sein soll. Technisch wäre es kein Problem, doch es fehlt die Zulassung fürs Fahren ohne Hände am Lenkrad. Weniger lang warten muss man auf den Kombi. Der A6 Avant wird im Herbst präsentiert, wie er wahrscheinlich aussehen wird, zeigen die Computergrafiken in der Bildergalerie. Anschliessend werden die Allroad-Variante sowie die sportlichen Derivate folgen.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Audi (3), Schulte Design (2)

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28 Feb 2018