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Rallye Monte-Carlo

Mit Renault Suisse an den Start!

Das Team Wallis: Pilot Ismäel Vuistiner und Co-Pilotin Florine Kummer.
Das frontgetriebene Einsatzgerät: Ein Renault Clio R3T.

Die Walliser Ismäel Vuistiner und Co-Pilotin Florine Kummer starten zum ersten Mal in ihrem Leben an der Rallye Monte-Carlo. Für die beiden wird damit ein Traum wahr, den sie sich als Gewinner der Clio R3T Trophy ALPS 2017 während der vergangenen Saison herausgefahren haben. Jetzt fahren sie die Rallye Monte-Carlo mit einem von Renault Suisse SA zur Verfügung gestellten Renault Clio R3T.

Vor genau einem Jahr verfolgte er am Rande der Rallye Monte-Carlo, mit glänzenden – und übermüdeten – Augen, einen Traum, der in weiter Ferne lockte, aber fast unerreichbar schien. Fast! Denn jetzt ist er Realität. Ismäel Vuistiner und Florine Kummer stehen nun mit dem Renault Clio R3T von Renault Suisse SA auf der Startrampe der 86. Rallye Monte-Carlo.

Achterbahn der Gefühle

Ismaël Vuistiner kann seine Emotionen kaum in Worte fassen: «Es dauerte einen Moment, bis Florine und ich begriffen, was wir mit dem Sieg in der Renault Clio Trophy ALPS gewonnen haben. Ein Traum wurde plötzlich wahr – Schritt für Schritt. Zuerst reisten wir an die Preisverleihung von Renault Sport Racing in Paris. Dann begannen wir – zusammen mit dem Organisator der Renault Clio Trophy ALPS – unsere Vorbereitungen für die Rallye Monte-Carlo. Damit wurde die Rallye Monte-Carlo plötzlich so real. Und wir selbst durchleben ein Bad der Emotionen, der Gefühle. Begeisterung, Stress, Vorfreude, hohe Zielsetzungen, noch höhere Erwartungen, der Respekt vor Enttäuschungen und das Wissen, dass wir etwas Einmaliges erleben, wechseln im hohen Tempo. Auf gut deutsch: Wir können den Moment kaum erwarten, bis wir mit dem Renault Clio R3T am Start der Rallye Monte-Carlo stehen!» 

Straffes Programm

Die Herausforderung für das Walliser Team ist nicht ohne. Auf dem Programm der Rallye Monte-Carlo 2018 steht eine Gesamtdistanz von 1643 km, wovon ganze 389 km auf Spezialprüfungen fallen. Diese finden am Tag und in der Nacht, auf Strassen und verschneiten Wegen, bei Sonne und Regen, bei Schneefall und Nebel statt. Hinzu kommt, dass sich die Trainingsmöglichkeiten auf den Sonderprüfungen auf gerade mal zwei Durchfahrten beschränkten.

Dabei sein ist alles

Damit müssen die Ambitionen etwas gedämpft werden. Ismäel Vuistiner: «Unter solchen Voraussetzungen sind wir noch nie in eine Rallye gestartet. Natürlich werden wir unser Bestes geben. Wir sehen diese Rallye als eine enorme Erfahrung und auch als ein Vergnügen an. Das ist denn auch quasi die Vorgabe, die uns die Organisatoren und Partner der Clio R3T Trophy ALPS mit auf den Weg geben. Sie möchten, dass wir hier vor allem Spass haben. Das haben wir verstanden. Aber wir sind natürlich auch Rennfahrer… Das heisst, wir werden unser Bestes geben. Die Voraussetzungen dafür sind da. Der Renault Clio R3T verfügt über viel Potenzial und Chazel Technologie Course bringt die Erfahrung mit, um uns professionell zu begleiten und zu betreuen. Wenn nicht zu viel Schnee fällt, dürften wir mit dem Clio R3T einen konstant hohen Rhythmus erreichen und eine korrekte Leistung abgeben können. Den Status im Gesamtklassement können wir vorab nur schwer abschätzen, da wir das Niveau der Fahrer und Fahrzeuge mit Frontantrieb an einem WM-Lauf nicht kennen.»

Laufend News zur Rallye

Der Start der 86. Rallye Monte-Carlo erfolgte am Donnerstag, 25. Januar 2018, ab 17.50 Uhr auf dem «Place du Casino» in Monaco. Details zum Programm und aktuelle Informationen zum Verlauf der Rallye werden auf http://acm.mc/edition/rallye-monte-carlo-edition-2018/ publiziert.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Renault

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29 Jan 2018