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Jaguar E-Pace

Der Nachwuchs ist im Anmarsch

Jaguar stellt dem F-Pace einen kleinen Bruder zur Seite. Im Allerlei der Kompakt-SUVs hebt sich der Jaguar-Nachwuchs durch ausgeprägte Sportlichkeit hervor!

Die Katze bekommt Nachwuchs. Um das zu unterstreichen, haben sich die Jaguar-Designer sogar zu einem kleinen Scherz entschlossen. Am unteren Rand der Windschutzscheibe trabt ein Baby-Jaguar dem Muttertier hinterher. Doch im Gegensatz zum echten Baby-Jaguar, der auf den Schutz der Mutter angewiesen ist, kommt das SUV alleine zu Recht. Überhaupt, wieso ist hier von Schutz die Rede – der E-Pace fährt die Krallen aus, um der Konkurrenz Marktanteile abzujagen!

 

Klares Vorbild

Von welchem Modell der E-Pace Anleihen genommen hat, ist unschwer zu erkennen. Das SUV zitiert keinen geringeren als den Brüller-König schlechthin, den F-Type. Sowohl die Schnauze mit den ovalen Lichtern, als auch das Heck mit den flachen Rücklichtern demonstrieren deutlich die Nähe zum Sportwagen. Wer will, kann sogar am hinteren, muskulösen Kotflügel den F-Type Schwung erkennen. Insgesamt wirkt der Neuling durch die kompakte Länge von 4,39 Meter und der ausladenden Breite von 1,90 Meter gedrungen und kraftvoll.

Variabilität ja – aber nur vorne

Üblicherweise sind Platzangebot und Variabilität die grossen Vorteile von SUVs. Da kann die Katze nur bedingt Punkten. Das Cockpit ist auf den Fahrer fokussiert und wirkt trotz der ausladenden Karosseriebreite eher knapp. Der massive Haltebügel an der Mittelkonsole – der F-Type lässt abermals grüssen – trägt ebenfalls wenig positiv zum Raumgefühl bei. Dennoch bietet die Katze erstaunlich viel Ablageflächen. Die Mittelkonsole kann dank herausnehmbaren Cupholdern variabel genutzt werden und die Ablageflächen in den Türen lassen eher auf einen Tschechen als einen Briten schliessen. Nicht schlecht! Doch im Fond und Ladeabteil warten keine Überraschungen mehr. Dort sind die Platzverhältnisse eher durchschnittlich.

Attacke!

Der E-Pace will aber gar kein Raumwunder, sondern ein Fahrerauto sein. Dies macht er bei der ersten Lenkbewegung klar. Unglaublich direkt und feinfühlig reagiert die Lenkung auf kleinste Bewegungen, sodass man sich trotz hoher Sitzposition in einem waschechten Sportler wähnt. Dazu passt die ziemlich trockene Federung. Was in der Kurve für viel Spass sorgt, bringt auf der anderen Seite ständig Bewegung in den Aufbau, auch auf ebenen Strassen. Wie das SUV dem hohen Gewicht trotzt und was das ab 39'500 Franken teure SUV sonst noch für Stärken hat, lesen Sie in der Ausgabe 03/18, die ab Anfang März erhältlich ist.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Jaguar

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19 Jan 2018