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Mercedes G-Klasse

Der G bleibt sich treu

Die Fans des seit 1979 gebauten Mercedes G-Modells können aufatmen. An der Neuauflage sind die jüngsten Entwicklungen im Automobilstyling spurlos vorübergezogen. Sie sieht fast genauso aus, als wäre sie in den 1970er-Jahren entworfen worden. Trotzdem hat sie es faustdick unter dem Blech – und neuerdings dem Aluminium.

Der markante Türgriff und das charakteristische Schliessgeräusch, die aussenliegenden Türscharniere, die aufliegende Motorhaube, die robuste Aussenschutzleiste, das exponierte Ersatzrad an der Hecktür und die augenfälligen Blinker: alles ist noch da. In Verbindung mit der kantigen Silhouette verleihen diese aussergewöhnlichen Details dem Offroader seinen besonderen, aber altbekannten Look. Er ist 5,3 Zentimeter länger, 12,1 Zentimeter breiter, aber 170 Kilogramm leichter geworden. Ein neuer Material-Mix aus festen, hochfesten, ultrahochfesten Stählen und Aluminium sowie weiter verbesserte Produktionsprozesse im österreichischen Magna-Steyr-Werk. So besteht die steife Karosserie jetzt aus verschiedenen Stahlsorten, Kotflügel, Motorhaube und Türen hingegen aus Alu. 

Für off- und onroad – und die Ewigkeit

Dank seines serienmässigen Leiterrahmens, der drei 100-prozentigen Differenzialsperren, der Geländeuntersetzung und einer Höherlegung der Achsen gibt es für den G so gut wie keine Hindernisse. Alle wichtigen Offroad-Werte wie Böschungswinkel oder Watttiefe sind besser. Auch die Fahreigenschaften auf der Strasse sind – unter anderem dank „Dynamic-Select“-Programm – kein Vergleich zum Vorgänger. Davon konnten G-Fahrer anno 1979 nur träumen. Für Schub sorgt der Vierliter-V8-Biturbo mit 422 PS (310 kW) in Verbindung mit einem Neungang-Automatikgetriebe.

Zusammen mit dem komplett neu gestalteten Interieur ist die G-Klasse für weitere 40 Jahre gerüstet. Bei der Präsentation in Detroit zeigte Mercedes deshalb eine Installation, die den Vorgänger ganz in Bernstein eingegossen zeigt – ein Symbol für die Unvergänglichkeit der Ikone. Der Gussprozess des 5,50 x 2,55 x 3,10 Meter grossen und 44,4 Tonnen schweren Kubus dauerte volle 90 Tage.

Text: Stefan Fritschi

Fotos: Mercedes-Benz

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18 Jan 2018