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Polestar 1

Muskelbepakter Plug-in Hybrid

Volvos sportliche Tochter Polestar hat ihr erstes, eigenständiges Modell präsentiert: Den Polestar 1. Entgegen den Erwartungen ist es kein reines Elektroauto, sondern ein Plug-in-Hybrid. Der hat es aber in sich…

Eine Neuerfindung ist das ganze Auto an sich nicht, denn das Design erinnert unverkennbar an den Volvo S90. Insofern könnte der Polestar 1 genauso gut als Volvo V90 Coupé durchgehen, nur dass er eben nicht das Volvo-Logo, sondern den Polastern im Kühlergrill trägt. Wobei die Front mit der bissigen Schnauze und der langen Haube schon gut aussieht, auch die Seitenführung weiss mit der weit nach hinten versetzten Kabine zu überzeugen. Es bleibt bei der gewöhnungsbedürftigen Heckansicht aufgrund den dominanten Rücklichtern. Man sieht es dem Auto übrigens nicht an, aber die Karosserie besteht komplett aus Karbon. Leichtbau? Einerseits vielleicht ja, doch der Antrieb dürfte alles andere als leicht ausfallen.

Ein Plug-in Hybrid der anderen Art

Erst mal die wichtigsten Zahlen: 600 PS Systemleistung, 1000 (!) Nm maximales Drehmoment und 150 Kilometer elektrische Reichweite. Letzteres ist für einen Plug-in-Hybriden enorm viel, was wiederum auf eine verhältnismässig grosse Batterie und somit auf ein erhöhtes Gewicht schliessen lässt. Unter der Haube sitzt ein Zweiliter-Vierzylinder Benziner, an der Hinterachse befinden sich zwei Elektromotoren. Ein Soundspektakel darf man also nicht erwarten, aber diese Zeiten sind bei den Schweden ohnehin vorbei. Wieviel Power bei leerem Akku noch bereit steht, steht ebenfalls noch in den Sternen. Der Vierzylinder alleine dürfte mit dem ganzen Zusatzgewicht des elektrischen Antriebsstrang reichlich Mühe haben.

Flatrate statt Autokauf

Alle weiteren technischen Angaben werden noch nicht bekannt gegeben, genauso wenig wie eine preisliche Dimension. Das hat aber noch Zeit, denn vor 2019 kommt der Polestar 1 ohnehin nicht in die Schweiz. Bestellen kann man das Auto trotzdem schon, eine Anzahlung ist nicht notwendig. Allerdings wird Polestar nicht klassisch das Auto ausliefern. Alle Fahrzeuge werden im zwei- oder dreijährigen Abonnement angeboten und zu 100 Prozent online bestellt. In der fixen Monatsrate inbegriffen sind Abhol- und Bringdienste sowie die Möglichkeit, alternative Fahrzeuge von Volvo und Polestar zu mieten.

Die Zukunft wird elektrisch

Alle künftigen Polestar Modelle verfügen über einen vollelektrischen Antriebsstrang. Der Polestar 2, dessen Produktion Ende 2019 beginnt, wird das erste elektrische Fahrzeug der Volvo Car Group: Das Mittelklasse-Modell tritt unter anderem als Wettbewerber des Tesla Model 3 an und soll in höherer Auflage als der Polestar 1 gefertigt werden. Die Startphase des Unternehmens komplettiert der Polestar 3: Das grosse, SUV-ähnliche Elektroauto spiegelt die moderne Kombination elektrischer Performance und Fahrdynamik wider. Man darf gespannt sein, wie diese Modelle aussehen werden – und, wie weit Tesla bei der Polestar Serienreife ist.

Text: Koray Adigüzel / Pressedienst

Bilder: Polestar

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31 Okt 2017