Rallye Dakar

Härtetest für Audis Dakar-Renner RS Q e-tron E2

Mit dem Audi RS Q e-tron will Audi bald die Rally Dakar bestreiten. Zur Vorbereitung und zum Test der zweiten Evolutionsstufe des Elektro-Hünen hat man jetzt über 4000 Testkilometer in Marokko abgespult. Fahrer und Beifahrer sind zufrieden.

Veröffentlicht am 22.09.2022

Audi wird 2023 als erster Hersteller mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug die Rallye Dakar bestreiten. Kein Kinderspiel, schliesslich gilt die Langstrecken-Rallye als härteste der Welt. Da bedarf es einiger Vorbereitung und Entwicklung, um den RS Q e-tron ins Ziel zu bringen. Einen weiteren Härte- und Ausdauertest hat man jetzt in Marokko absolviert, um die zweite Evolutionsstufe des Rallye-Monsters zu prüfen.

Mehr Stabilität, weniger Gewicht

In neun Tagen wurden satte 4218 Kilometer absolviert, bei Temperaturen von fast 40 Grad. Dabei konnten sich die drei Fahrer/Beifahrer-Kombinationen Matthias Ekström/Emil Bergkvist, Carlos Sainz/Lucas Cruz und Stéphane Peterhansel/Édouard Boulanger mit dem Auto vertraut machen. Die zweite Entwicklungsstufe des RS Q e-tron ist leichter und verteilt seine jetzt 2,1 Tonnen Leergewicht besser. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten für die Fahrwerksabstimmung. Und: «So driftet das Auto weniger, es fühlt sich agiler an und ist leichter zu kontrollieren», sagt Carlos Sainz. Eine verbesserte Aerodynamik sorgt für mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.


Die zweite Evolutionsstufe des Audi RS Q e-tron brachte Verbesserungen sowohl für Fahrer als auch für die Beifahrer.

Zudem läuft der Antriebsstrang jetzt zuverlässiger. Drei Antriebs-Einheiten leisten zusammen 288 kW (392 PS), die das Geschoss in unter 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h feuern – auf losem Untergrund, wohlgemerkt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 170 km/h abgeregelt. Saft kommt aus einer 52-kWh-Batterie, die während der Fahrt von einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner aus der DTM aufgeladen wird.

Erster Renneinsatz bei der Rallye Marokko

Auch für die Beifahrer wurden Verbesserungen erreicht. So wurde die Bedienung der Fahrzeugsysteme vereinfacht. Zudem konnte das Fahrwerk etwas komfortabler abgestimmt werden. Beides hilft dabei, sich während der stundenlangen Fahrten besser auf die Navigation konzentrieren zu können.

Vom 1. bis zum 6. Oktober wird der Audi RS Q e-tron bei der Rallye Marokko an den Start gehen und das erste Mal unter Rennbedingungen eingesetzt werden, bevor er 2023 die Rallye Dakar bestreiten wird.

Text: Moritz Doka
Bilder: Audi

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