Dritter Platz in Hockenheim

Erneutes GT4-Podium von Julien Apothéloz

An seinem zweiten Rennwochenende in der ADAC GT4 Germany in Hockenheim feierte Julien Apothéloz mit seinem Partner Luci Trefz als Dritter einen Podestplatz. Dabei hat der 19-jährige Zürcher viel gelernt – auch welche Fehler in Zukunft zu vermeiden sind.

Veröffentlicht am 24.09.2020

Im Rahmen der dritten Veranstaltung zum ADAC GT Masters 2020 auf dem GP-Kurs von Hockenheim startete die GT4-Klasse zu ihren Saisonrennen 3 und 4. Als Viertschnellster in seinem Qualifying hätte sich Julien Apothéloz mit dem Mercedes-AMG GT4 von HTP WINWARD Motorsport fürs erste Rennen über eine Stunde einen Platz in der zweiten Startreihe gesichert. Leider erhielt das Duo nachträglich eine Strafe von zehn Startplätzen. Eine Folge von drei Verwarnungen für relativ kleine Vergehen im Verlauf der bisherigen ADAC-Veranstaltungen. Apothéloz gelang zum Glück ein perfekter Start, mit dem er einige Positionen gutmachte. Nach einer halben Stunde übergab er die «Kleine Mamba».

«Luci kam nach dem Boxenstopp, der für uns wegen des Sieges in Rennen 2 auf dem Nürburgring laut Reglement sieben Sekunden länger dauern musste, erst an achter Position auf die Strecke zurück und machte danach dank konsequenten Überholmanövern drei Plätze gut. In Anbetracht der Umstände waren wir mit diesem Resultat zufrieden», so Apothéloz.

Dass mehr drin liegt, bewiesen der Gewinner der AutoScout24 Young Driver Challenge 2018 und der Deutsche anderntags. Trefz missriet zwar das Qualifying aus teilweise nicht beeinflussbaren Gründen, sodass nur Startplatz 13 herausschaute. Ähnlich wie der Schweizer am Vortag machte er in der Anfangsphase gleich einige Plätze gut und kam als Achter zum Fahrerwechsel. Julien Apothéloz holte danach alles aus dem Auto heraus und brachte es auf dem dritten Rang ins Ziel. Das zweite Saisonpodium in vier Rennen war hiermit perfekt. «Dies streben wir eigentlich immer an», freute sich der 19-jährige Zürcher darüber, «wenngleich wir nur mit einem Sieg wirklich zufrieden sein können. Aber wenigstens sind wir in der Meisterschaft weiterhin Dritte, wobei die vor uns liegenden Konkurrenten ihren Vorsprung etwas ausgebaut haben.

Der Lerneffekt in Hockenheim war gross, da wir uns in zwei Rennen aus dem Mittelfeld vorkämpfen mussten. Nur solche Fehler wie Verwarnungen und Strafversetzungen müssen wir in Zukunft vermeiden. Wir alle im Team sind nach wie vor top motiviert und reisen in zwei Wochen mit Freude an den Sachsenring.»

 

Text: Dario Fontana
Fotos: Julien Apotheloz Racing

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