Mercedes Vito Facelift

Allzwecktransporter wurde überarbeitet

Handel, Gewerbe, Dienstleister: Der Mercedes Vito hat mit seiner "Zwischengrösse" für viele Bereiche das richtige Format, wenn ein Lieferwagen zu gross, ein Kastenwagen auf PW-Basis aber zu klein ist. Jetzt gibt es neue Motoren, optionale Luftfederung, neue Assistenzsysteme, einen digitalen Innenspiegel, neue Farben und Sitzbezüge und leichte Karosserieretuschen.

Veröffentlicht am 23.07.2020
Mercedes Vito Facelift

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Das sind die überarbeiteten Punke:

- Neue Motorengeneration OM 654, inkl. 176 kW Top-Aggregat bei Pkw-Zulassung
- Luftfederung Airmatic
- Mehr Sicherheit dank Distronic und aktivem Brems-Assistent
- Verbesserte Rückfahrkamera
- Digitaler Innenspiegel
- Neues Infotainment-Portfolio
- Aufgewerteter Innenraum und neue Sitzbezüge
- Kühlergrill in neuer Optik 
- eVito Tourer mit 150 kW (204 PS) und 421 Kilometer Reichweite

Mit der Modellpflege ist für alle Varianten des Mercedes-Benz Vito mit Heckantrieb der optimierte 2,0 l Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 verfügbar, der aus dem Aggregate-Portfolio der Mercedes-PWs bekannt ist. Bisher war die neue Motorengeneration nur für den Vito Tourer verfügbar. Nutzfahrzeugkunden können aus den folgenden vier Leistungsstufen wählen, hier am Beispiel vom Vito Kastenwagen:

- Vito 114 CDI mit 100 kW (136 PS) und 330 Nm Drehmoment
- Vito 116 CDI mit 120 kW (163 PS) und 380 Nm Drehmoment
- Vito 119 CDI mit 140 kW (190 PS) und 440 Nm Drehmoment

Zudem – als neues Spitzenaggregat in seiner Klasse – für den Vito Tourer und den Vito Mixto mit Pkw-Zulassung der Vito 124 CDI mit 176 kW (239 PS) und 500 Nm Drehmoment.

Auch mit Automat und Paddeln

Erstmals ist jetzt auch uneingeschränkt für alle Vito-Varianten mit Hinterradantrieb das 9G-TRONIC Automatikgetriebe erhältlich. Die besonders komfortable und effiziente Wandlerautomatik ersetzt das 7G-TRONIC und war bisher dem Vito Tourer vorbehalten. Der Fahrer kann die Fahrprogramme „Comfort“ und „Sport“ wählen und das Schaltverhalten individuell auf seine Fahrbedürfnisse abstimmen. Alternativ kann er im Modus „Manuell“ mit Lenkradschaltpaddles selbst schalten.

Grosse Auswahl an Karosserievarianten

Der Vito steht in drei Längen, mit zwei Radständen und drei Antriebssystemen zur Wahl. Mit bis zu 1.369 kg Zuladung ist er zudem der Nutzlastriese seiner Klasse. Die Vielfalt macht ihn zum Partner für die unterschiedlichsten Gewerbe: Als Kastenwagen erfüllt er zuverlässig alle Anforderungen im Waren- und Gütertransport. Fast ebenso häufig kommt er als mobiles Teilelager und Service-Fahrzeug zum Einsatz. Der Mercedes-Benz Vito Tourer dagegen befördert überwiegend Personen und Güter – oft auch im Werksverkehr. Der Vito Mixto schlägt die Brücke zwischen Kastenwagen und Tourer: Er eignet sich insbesondere für mobile Handwerker-Teams. Last but not least können Kunden zwischen verschiedenen Ausstattungspaketen wählen. So gibt es den Vito Tourer mit den Lines Base, PRro oder Select.

Es gibt zahlreiche Tür- und Fenstervarianten oder eine Dachreling mit Trägern. Der Laderaum lässt sich mit einem Holzfussboden, einem Schienensystem zur Lastenverankerung, Zurrschienen an der Seitenwand und Innenverkleidungen funktionell ausstatten.

Im Kastenwagen spielt ein neuer, optionaler und belastbarer Leichtbauboden aus Kunststoff seine Vorzüge gegenüber dem serienmäßigen Metall-Ladeboden aus und vergrößert den Spielraum gegenüber dem Holzboden bei der Zuladung um 12 bis 15 Kilogramm. Dachaufbauten und Trägersysteme sowie Gepäckraumwannen stehen entweder ab Werk oder als Zubehör zur Verfügung. Mehr Komfort und ein vereinfachtes Handling verspricht das Schienensystem im Vito Tourer, mit dem sich die Sitzbänke im Fond besonders leicht verschieben lassen.

Digitaler Innenspiegel: freie Sicht nach hinten unter allen Bedingungen

Ein besonderes Highlight mit aktuellem Alleinstellungsmerkmal im Segment ist der digitale Innenspiegel, der ab Frühjahr 2021 verfügbar sein wird. Er überträgt das Bild von der HDR-Kamera in der Heckscheibe auf das Display des Spiegels, der so auf die gleiche Weise genutzt werden kann wie ein konventioneller, optischer Innenspiegel – auch wenn Koffer- oder Laderaum bis unters Dach vollgestapelt sind. Der Vorteil: Der Blick auf das Geschehen hinter dem Fahrzeug wird nicht durch Kopfstützen, Mitfahrer oder andere Blickhindernisse eingeschränkt. Die auf der Innenseite der Heckscheibe montierte Kamera überträgt ein doppelt so breites Sichtfeld wie ein konventioneller Innenspiegel, der durch die Fensterfläche begrenzt wird. 

Die Kamera kommt auch in Tiefgaragen und bei Regen bestens zurecht und sendet ein scharfes Bild auf den hochauflösenden 1.600 x 320 Pixel TFT-LCD-Bildschirm. Die Bildverarbeitung des digitalen Innenspiegels sorgt dafür, das dunkle und helle Bildbereiche ausgewogen angezeigt werden. Nicht mal von der tiefstehenden Sonne lässt sich das Bild im Display irritieren.

Über den gewohnten Abblend-Kippschalter kann der digitale Innenspiegel vom Kamerabild auf die analoge Sicht umgestellt werden. Als optischer Spiegel ermöglicht er so den Blick auf den rückwärtigen Fahrzeuginnenraum.

Weiter gibt es kleine Karosseriemodifikationen, neue Stoffe, neue Raddesigns in 17, 18 oder 19 Zoll sowie neue Lackfarben.

Verbesserter Elektro-Vito mit Vorderradantrieb

Mit einer Spitzenleistung von 150 kW (204 PS) werden beim eVito Tourer die Vorderräder angetrieben. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh ermöglicht eine Reichweite von 421 Kilometern. Da die Batterien im Unterboden versenkt sind, wird die Ladekapazität nicht verringert. Begrenzt ist hingegen die Höchstgeschwindigkeit. Sie beträgt 140, optional 160 km/h.

Text: Stefan Fritschi
Fotos: Mercedes

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