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Occasionen und Neuwagen

Wieder kantiger: Jeep Cherokee 2.8 CRD

Rufen schweres Geläuf oder Wüste, ist der Offroader meist nicht
weit. Ob die Neuauflage sein 4x4-Erbe bewahrt, zeigt eine erste Wüsten-Testfahrt.

Die bisher rundliche Karosserieform ist nicht mehr. Der Cherokee ist kantig wie ein Jeep Commander und knüpft so an die Zeit des sehr erfolgreichen Ur-Cherokee an.
Obwohl von den Aussenabmessungen praktisch gleich gross geblieben, wirkt der Cherokee mit der neuen Kantigkeit wuchtiger und grösser.

Was zusätzlich ins Auge sticht:  Im Zuge der Modernisierung wanderte auch das Reserverad an den Unterboden, und statt seitlich angeschlagener Hecktür gibt’s eine zweigeteilte Heckklappe.

Dem Äusseren entsprechend haben die Amerikaner Technik verbaut, die mit heutigen Mitteln die volle Geländefähigkeit ermöglichen.



Wie ein Panzer wühlt sich der Jeep Cherokee durch den losen Sand der
nördlichen Sahara-Ausläufer.

Nichts und niemand scheint ihn aufhalten zu können. Der neue permanente Allradantrieb Selec-Trac II steht dem Cherokee (Bodenfreiheit 19
cm, Böschungswinkel v./h. 28/30º) dabei hilfreich zur Seite. Im Auto Modus nutzt
das System die Fahrzeugsensoren, um die Drehmomentverteilung zwischen Vorder und Hinterachse zu regeln und für optimale Traktion zu sorgen. Im Programm 4WD
Auto sind das 42% auf die Vorder- und 58% auf die Hinterräder.

Per Kippschalter in der Mittelkonsole wird auf 4WD Low geschaltet: Die Verteilerkupplung ist dann für maximale Traktion gesperrt (v.:h. = 50:50%) und die Gesamtübersetzung um den Faktor 2,72 reduziert.

Auch die Schweizer Kunden werden die Wahl zwischen zwei Motoren haben, allerdings werden der 3.7-V6-Benziner und die handgeschaltete Version des Diesels nur auf Werksbestellung erhältlich sein.

Für Durchzugskraft steht der weiterentwickelte 2,8-Liter Diesel von VM Motori ein.
Mit 177 PS und für diese Klasse rekordverdächtigen 460 Nm bei 2000/min ist man
bestens bedient.

Die jetzt elektronisch variierte Turbinen- Geometrie minimiert das Turboloch. Optional gekoppelt mit dem sanft schaltenden 5- Stufen-Automaten (statt 6-Gang manuell), glänzt der Common-Rail-Diesel mit dem
Mix von 9,4 Liter/100 km.

Die Serienausstattung (ESP, ASR, Bergan-abfahrhilfe, Reifendruckkontrolle, Klimaautomatik) lässt so gut wie keine Wünsche offen. Schön, dass wir in der Schweiz auf das optionale Faltdach (ca. Fr. 2000.–) nicht verzichten müssen.

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