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Porsche Sports Cup Suisse Strecke in Hockenheim 09./10.04.

Strecke: Hockenheim (D)
    

Auftakt nach Mass

Nach sechsmonatiger Pause startete der Porsche Sports Cup Schweiz auf dem Formel 1 Kurs von Hockenheim in seine neue Saison. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten zu den drei Wertungsläufen des Porsche Sports Cup, Super Sports Cup und der Drivers Challenge. Unter ihnen auch auto-illustrierte Leser Daniel Mächler.

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Motorsportwetter par Excellence erwartete die Piloten auf dem Formel 1-Kurs. Neben einigen neuen Teilnehmern, tauchten bekannte Namen in den Listen der verschiedenen Klassen auf. Jean-Paul von Burg (997 GT3 Cup) markierte im ersten Training mit 1:46.452 gleich eine Bestzeit, die bis zum späteren Nachmittag Bestand haben sollte. Das Abschlusstraining dominierte dann Richard Feller, der seinen 997 GT3 Cup mit 1:46.238 auf die Pole stellte.

Feller und der von P2 startende Egidio Perfetti (beide Klasse GT3 CC) waren es dann auch, die sich schnell vom Feld absetzten. Hart aber fair trugen sie ihr Duell abseits der Konkurrenz aus. Am Ende zahlte sich für Perfetti aus, dass er besser mit seinen Reifen haushalten konnte. Nach einem Verbremser von Feller übernahm er die Führung und gab diese nicht mehr ab. Hinter diesem souveränen Führungsduo überfuhr Erwin Keller die Ziellinie als Drittplatzierter rund 15 Sekunden später.

In der Porsche Drivers Challenge (PDC) griff ai-Leser Daniel Mächler ins Volant eines knallroten, nagelneuen Porsche 911 Carrera S. In Marcel Marty, dem letztjährigen Zweitplatzierten von Monza (I), hatte der Automechaniker aus Altendorf/SZ einen guten Lehrmeister gefunden. Von seinen Erfahrungen sollte Mächler nur profitieren können, gab er doch auf dem GP-Kurs seine Rundstrecken-Premiere. Freies Training und Qualifying beendete Mächler jeweils auf einem hervorragenden 7. Platz, das Warm-Up gar mit Rang 3.

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Dass er auch taktisch klug unterwegs sein kann, bewies Mächler im Rennen. Immer im Bewusstsein, nie zu wissen, welche der zehn zu fahrenden Umläufe die Referenzzeit vorgeben wird, heftete er sich an die Fersen eines Konkurrenten und spulte möglichst konstante Rundenzeiten ab. Am Ende reichte es für den 24-Jährigen hinter dem letztjährigen Vizemeister Hermann Straub (Porsche 997 GT3) und Oskar Fink (Porsche 964 Turbo) zu einem hervorragenden 3. Platz.

Als Nächstes bewegt sich der Tross des Porsche Sports Cup Schweiz gen Frankreich, wo am 21./22. Mai in Lédenon der zweite Lauf stattfindet.


Infos: www.porsche-clubs.ch


Text: Jörg Petersen

FOTOS: Thomas Fleckner

 

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