Auf den ersten Blick ist noch nicht ganz klar, was Toyota mit dem Fun-Vii kreiert hat. Einen rollenden Computer, ein fahrendes Smartphone, eine mobile Reklamesäule - oder ganz einfach ein kommunikatives Elektroauto.
Hinter der Modellbezeichnung Fun-Vii steckt die längere Version "Toyota Fun Vehicle interactive internet", was letztlich nicht mehr bedeutet als Spassfahrzeug mit Online-Zugang. Von aussen ist der Dreisitzer im Ruhezustand ein schwarz-glänzendes Auto ohne klare Abgrenzung zwischen Karosserie und Scheiben. Auf Wunsch lässt sich die Aussenhaut in den verschiedensten frei wählbaren Farben und Designs gestalten - der Wagen ist ein rollendes Display, selbst für Mitteilungen im Stile von Facebook oder Twitter.
Im Innern weist der Fun-Vii ein ebenso variables Armaturenbrett auf, das Interieur ist komplett als Touchscreen gestaltet. Weitere Funktionen sind in 3D verfügbar, Informationen können mit einer blossen Handbewegung abgerufen und verschoben werden. Die Aussenwelt wird durch «augmented reality», also computergestützt erweiterte Realität noch deutlicher und informativer wahrgenommen. Ein virtueller Concierge übernimmt Navigationsaufgaben.
Alle Funktionen des 4,02 Meter langen und 1,75 Meter breiten Konzeptautos können per Smartphone von aussen gesteuert werden. Und um sicherzustellen, dass die Funktionalität und das Multimedia-System immer auf dem neusten Stand sind, lädt sich der Fun-Vii stets die neuste Softwareversion aus dem Internet herunter. Mit anderen Fahrzeugen ist das Vehikel ebenfalls online verbunden und stellt so sicher, dass der Fahrer mit seinen Freunden in der Umgebung verbunden ist und vor Autos und Hindernissen im toten Winkel rechtzeitig gewarnt wird. Schöne neue Welt.






